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Sonntag, 4. Oktober 2015

SEA BEAST - DAS UNGEHEUER AUS DER TIEFE (Troglodyte 2008 Paul Ziller)


Will verliert auf einer Seefahrt ein Besatzungsmitglied durch ein Seemonster. Zunächt glaubt Will seine Sinne hätten ihn auf hoher See inmitten eines Unwetters getäuscht. Aber als Vergleichbares daheim im Küstenstädtchen passiert, wird ihm bewusst dass er etwas von da draußen mitgebracht haben muss. Einzig merkwürdige Schleimspuren scheinen seinen Verdacht zu bekräftigen, ebenso die Aussage des im Ort bekannten Trunkenboldes, dessen Geschichten um ein Seeungeheuer nie jemand ernst nahm...


Ungeheuer schleimig...

Die mittlerweile sogenannten Creature-Features wissen nur seltenst wirklich zu unterhalten mit ihren uninspiriert heruntererzählten, immer gleichen Storymustern und ihren billig zusammengeschusterten CGI-Kreaturen. Zwei Freunde berichteten mir jedoch unabhängig voneinander wie lustig sich „Sea Beast“ schauen würden, also habe ich bei Sichtung des Streifens in einem Wühltisch zugegriffen, kann man sich in der Regel doch auf die Tipps der beiden verlassen und ist der Film doch mit Corin Nemec besetzt, der bereits im überraschend amüsanten „Sand Sharks“ mit dabei war.

Seine Anwesenheit hat jedoch „Raging Sharks“, „Dragon Wasps“ und „Mosquito Man“ nicht viel charmanter ausfallen lassen, und leider ist dies bei „Sea Beast“ nicht anders, der sturgeradeaus die immer gleiche Soße viel zu lahm und ernst umgesetzt erzählt, als dass ich mich in irgendeiner Weise für den Stoff begeistern konnte. Die Charaktere sind einem völlig egal, die Bestie weiß nicht wirklich zu wirken, auch wenn sie optisch besser daher kommt als jeglicher Tentakelarm anderer Filme um Seeungeheuer, und von der Geschichte eines solchen Billigfilmes der C-Kategorie darf man ohnehin nichts erwarten.

Zwar schaut sich „Troglodyte“ (Originaltitel) nicht ganz so zäh wie die vollkommen missglückten Streifen dieser Art, was vielleicht daran liegt dass Regisseur Paul Ziller mit „Snakehead Terror“, „Swarmed - Das tödliche Summen“ und „Space Transformers“ auch geglückte Versionen dieser Art Film abgeliefert hat, aber wirklich unterhaltsam ist der Streifen nicht ausgefallen. Da muss man auch nichts schön reden. Schaut lieber die anderen Ziller-Filme oder „Sand Sharks“.


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