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14.07.2015

RICHY GUITAR (1985)

Eins haben all die 80er Jahre Musikfilme wie „Spider Murphy Gang“, „Gib Gas - Ich will Spaß“ (mit Nena und Markus) und „Drei gegen drei“ (mit Trio) gemeinsam: ihre Helden waren in der Musikbranche bereits Stars. Bei „Richy Guitar“, der mit den Ärzten besetzt wurde, ist dies anders. 1984, zum Zeitpunkt des Drehs, existierte lediglich ein Album mit vier/fünf Liedern, und als er 1985 ins Kino kam war man mit dem ersten richtigen Album „Debil“ noch nicht berühmt geworden. Aber zumindest gab es schon erste Artikel in der Bravo, so dass es bereits erste Fans vor dem großen Ärzte-Hype gab, und zu denen durfte ich auch gehören.

„Richy Guitar“ erzählt keine authentischen Erlebnisse der wahren Ärzte, und der Bandname wird auch nie genannt (ein rotes Kreuz auf einer Gitarre ist der einzige Hinweis). Aber so fiktiv der Film auch ist, er fängt das Jugendleben der 80er Jahre in Berlin realitätsnah ein, und das wüsste auch ohne den späteren Bekanntheitsgrad der Ärzte zu gefallen. Mit dem Bonus dass die Musiker eine der größten Bands Deutschland wurden, schaut man trotzdem etwas interessierter hin, wissendlich dass hier alles frei erfunden ist. In die jungen Gesichter zu blicken, die selbst noch nichts von ihrem Ruhm ahnen, tut einfach gut, hinterlässt aber auch einen wehmütigen Eindruck.

Denn wenn ich von den Ärzten schwärme, dann schwärme ich von ihrer Zeit vor dem Comeback. Und ganz besonders von jener Zeit bis einschließlich zum Album „Im Schatten der Ärzte“. Nie wieder danach besaß ihre Musik diese Leichtigkeit und diesen Charme. Nie wieder wirkte sie so ehrlich auf mich. Während sie gealtert heute immer noch Musik für Teenager machen, waren sie damals selber welche, und das merkt man an ihren Songs, die noch frei von zu viel Punkeinfluss und zu dominantem E-Gitarren-Sound waren.

Ich erzähle davon an dieser Stelle nur um deutlich zu machen, dass meine Vorliebe der Sahnie-Zeit der Ärzte dafür sorgt, dass ich dem Film „Richy Guitar“ gegenüber emotional voreingenommen bin. Die Ärzte waren ein Musikerlebnis für mich noch vor meiner Teenager-Zeit, und sie waren damals meine Lieblingsband. Und auch wenn ich den Film bis vor kurzem nicht wirklich geglückt fand, so hat er für mich doch schon immer eine Faszination ausgestrahlt - eine Faszination die vielen anderen fehlen könnte mit Blick auf das fertige Werk.

Denn inhaltlich sieht es mager für Filmfreunde aus, die eine ereignisreiche Geschichte erzählt bekommen möchten. Letztendlich ist der Musikbereich vordergründig, aber nicht Hauptteil des Streifens. „Richy Guitar“ handelt von der titelgebenden Hauptfigur und nicht nur von dessen Musikerseite. Probleme mit dem anderen Geschlecht, Stress auf der Arbeit, das illegale Beziehen einer leerstehenden Abbruchbude und der ständige Stress mit den Eltern sind weitere Faktoren eines Filmes, der dem Genre des Jugend-Dramas angehört. Und nur wer sich mit deutschen Produktionen dieses Genres auskennt, weiß was einem inhaltlich bevorsteht.

In Filmen wie „Die brennende Schnecke“, „Kroko“ "Alaska.de" und „Richy Guitar“ geht es eben nicht wie in amerikanischen Beiträgen dieses Genres um eine Kino-typische Erzählung. Ebenso wie die Franzosen nutzen wir Deutschen das Genre um uns nah an der Realität zu orientieren. Der Alltag der Jugendlichen soll eingefangen werden. Und der Mehrwert der Geschichte, die wie eine Aneinanderreihung von Nichtigkeiten wirken kann, ergibt sich durch die alltäglichen Erlebnisse erst im Gesamten. Nun ist „Richy Guitar“ im Vergleich zu den meisten anderen Jugend-Dramen diesbezüglich noch eine Spur extremer ohne roten Faden ausgefallen, und so sehr mir der Film mittlerweile auch gefällt, manchmal übertreibt es Regisseur Michael Laux, der nach seinem Debut nie wieder einen Film drehte, dann doch zu sehr damit.

So werden wir als Zuschauer bei den Vorbereitungen des finalen Konzertes zu dem es nie kommt nicht genügend an die Hand genommen, obwohl es sehr interessant gewesen wäre gerade diesen Bereich zu vertiefen. Und wenn man gegen Ende der spontanen Party beiwohnen darf, auf welcher eine Bauchtänzerin einen viel zu langen Auftritt hat, dann weiß das den Erzählwert weder von der Geschichte noch von der Tiefe her zu bereichern. Diese Phase schaut sich nur unnötig angehängt. „Richy Guitar“ würde sich ohne diese Szene flotter gucken. Man versteht nicht was das nun soll.

Ansonsten wissen die schlichten Abenteuer des jungen Musikers, der mal Opfer und mal Täter ist und meist nicht unschuldig in seine Miseren stolpert, zu gefallen, eben weil der Streifen ein ungeschöntes Zeitbild einfängt, das aufgrund der kritischen Bilder nicht bloß reine Nostalgie verströmt, sondern Berlin auch von seinen unschönen Seiten zeigt. Wer hier viele Lieder der Band „Die Ärzte“ erwartet wird enttäuscht werden. Stattdessen darf Nena als Gast einen kompletten Song beisteuern und die Band „Plan B“ ist auch mit am Start.  OFDb

11.12.2013

KILLER BARBYS VS. DRACULA (2002)

Ich tu mich mit Schmuddelfilmchen ja nun wirklich nicht schwer. Wieso nerven mich dann die bisher von mir gesichteten Werke Jess Francos eigentlich lediglich, anstatt mich zu unterhalten? Immer wieder heißt es im Netz, der gute Mann habe auch sympathische Werke fertiggestellt. Ich bekam auch schon von Blogger-Kollegen spezielle Titel was ich mir ansehen sollte genannt, allerdings habe ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrung von Franco immer nur das gekauft, was mir zufällig über den Weg lief, und so wird es auch bleiben. Trotz aller Tiefschläge bleibe ich tapfer und neugierig, erst recht nachdem Joe D‘Amato, den ich für ebenso untalentiert hielt, mich erst kürzlich mit „Man-Eater“ so positiv zu überraschen wusste.

„Killer Barbys vs. Dracula“ ist eigentlich ein Film, den ich mögen möchte, treffen sich doch einfach mal ein paar schauspielerische Laien zum fröhlichen Happening, um zu sehen ob sie nicht in der kurzen Zeit, die sie vor sich haben, einen Film auf die Beine gestellt bekommen. Anders macht es Helge Schneider auch nicht, der zuletzt mit „Null Null Schneider 2“ bewiesen hat, dass er es noch immer drauf hat. Der bietet in seinen Filmen aber auch ein Hochmaß an gelungenen Gags und skurrilen Figuren und Situationen.

Ebenso auf dem ersten Blick vergleichbar ist der hier besprochene Jess Franco-Film mit den cineastischen Werken Christoph Schlingensiefs, der nicht nur zufälliger weise viel mit Helge Schneider kooperiert hat. Schlingensiefs Filme waren eher ernster Natur, wenn auch meist als Groteske ausgelegt, so dass  trotzdem immer ein gewisser Humorgehalt vorhanden war. Doch auch seine Werke gucken sich in der Regel besser als „Killer Barbys vs. Dracula“, würde Schlingensief doch nie den analytischen Hintergrund seiner Erzählung vergessen und seinen Laien-Werken somit immer Hintergrund bescheren (Helge übrigens auch).

All das fehlt dem hier vorliegenden Film, und was übrig bleibt bekommt ihm nicht wirklich gut, was nicht hätte sein müssen, benötigt man zur Fertigstellung eines kurzweiligen Laien-Produktes doch keineswegs zwingend die analytischen und humoristischen Trümpfe eines Helge Schneider oder Christoph Schlingensief, sondern lediglich ein paar Ideen, die solch ein Filmprojekt legitimieren. Ideen schien aber kaum wer vom Team zu haben. Das Äußerste an kreativer Idee, das ich erkennen konnte, ist der Aufenthalt eines Mannes, der immer behauptet hat der echte Dracula zu sein, und der relativ kurz nach der Ankunft des leibhaftigen Grafen mit seinem Leben für diesen Lug und Trug zu bezahlen hat.

Der wahre Dracula ist ohnehin der einzig halbwegs funktionierende Pluspunkt des Filmes, spielt Enrique Sarasola doch derart albern und übertrieben, dass es schon wieder Spaß macht ihm dabei zuzusehen. Optisch erinnert er mehr an Kurt Raab aus „Die Zärtlichkeit der Wölfe“ als an Max Schreck aus „Nosferatu“, was sicherlich eher gewollt war als Erstgenanntes. Egal ist beides, spielt Sasrasola doch derart sympathisch würdelos und so gar nicht edel, dass jegliches Dracula-Klischee schnell über Bord geworfen wird. Dementsprechend lustig kommt auch ein Dialog daher, in dem es heißt dass die Namen Dracula und Lugosi keinen Unterschied machen würde, das würde doch ohnehin das selbe bedeuten.

Ja, in solchen Momenten wird hemmungslos herumgeblödelt und Franco schafft es trotzdem eine relativ ernste Grundstimmung zu bewahren, sprich das muntere Treiben nicht zum überblödelten Kasperle-Theater ausufern zu lassen. Funktionieren will der Film trotzdem nicht. Denn so sehr dieses halbwegs befriedigende Herumalbern auch seinen Unterhaltungswert besitzt, es kommt zu selten vor, konzentrierte man sich doch viel lieber auf die Promotion der Band Killer Barbies (ja, sie werden wie die Puppe Barbie geschrieben, der Film aus rechtlichen Gründen selbst jedoch nicht), die manchmal ganze Lieder am Stück spielen, ohne dass mehr passiert als dass man ihnen auf der Bühne beim singen und schraddeln zusehen darf. Hin und wieder gibt es kurze Schnitte, in denen man Dracula herumhuschen sehen darf, aber dann wird wieder schnell innerhalb des Liedes die Band gezeigt.

An anderer Stelle wird der Film mit stummen Szenen gestreckt, die man dafür nutzte Ärzte-Lieder im Hintergrund abspielen zu können, ist doch auch Bela B mit an Bord dieser kleinen C-Produktion, doch auch der kann dem munteren Treiben keinen zusätzlichen Reiz bescheren, dabei ist er mit Blick auf „Terkel in Trouble“ nun nicht einzig im Musikgeschäft talentiert. Kurzum: „Killer Barbys vs. Dracula“ ist ein reiner Musikfilm, dem zwischen den Auftritten der Band Killer Barbies und manchem Auftritt mit Gaststar Bela B eine Dracula-Story drum herum gebastelt wurde, so dass maximal Fans der Band auf ihre Kosten kommen, aber keiner der einen Film sehen wollte, wird doch kaum Film geboten.

Da wird man am Set sicherlich Spaß gehabt haben, aber selbst dieses Feeling springt kaum auf den Zuschauer über, der sich vor Langeweile für das zusammenhanglose Treiben überhaupt nicht mehr interessiert bekommt. Selbst „Dracula in Pakistan“ guckt sich da reizvoller, und selbst bei dem stößt man als Trash-Fan an seine Grenzen. Also, schaut entweder den, oder wer Laien-Filme gerne mit künstlerischem Gehalt angereichert sehen will kann auch bei den Werken von Helge Schneider und/oder Christoph Schlingensief zugreifen. Von Letztgenanntem ist meiner Meinung nach am ehesten „Mutters Maske“ zu empfehlen.  OFDb

04.09.2012

TERKEL IN TROUBLE (2004)

Teenager Terkel legt sich ungewollt mit den Schul-Rowdies seiner Klasse an. Da stimmt es nicht gerade ermutigend dass ein Klassenausflug in die Wälder bevor steht...

Ein Kinderleben...
 
Bela B., der Drummer der Band Die Ärzte, hat sich einer schweren Aufgabe angenommen. Er allein ist Synchronsprecher der deutschen Version des dänischen Trickfilms „Terkel i knibe“ (Originaltitel), sprich er allein leiht jeder dort auftauchenden Figur seine Stimme. Im Original tat dies ein Komiker. Warum also in unserem Land gerade ein Musiker gewählt wurde, ist mir rätselhaft, zumal der Film ein wenig auf Hip Hop-Mentalität getrimmt ist und Bela eigentlich für Punk und Deutschrock bekannt ist. Aber warum auch immer Bela B. besetzt wurde: er macht seine Sache gut.

Bela spielt mit unterschiedlichsten Stimmen, lässt gerade schwierig zu treffende Figuren wie Titelgeber Terkel passend erklingen, manchmal glaubt man gar kaum, dass da nun gerade Bela sprechen soll. Einzig die moderierende Rahmenfigur fand ich eher unsympathisch gesprochen. Das mag aber auch an der oben angesprochenen Hip Hop-Orientierung liegen, mit der ich eher wenig anfangen kann, und genau in dieser badet besagte Figur.

Genau diese Hip Hop-Mentalität ist auch das schwächste Glied im Streifen. Ist doch diese satirische Jugendstudie, wie Bela B. den Film passend im Interview beschreibt, inhaltlich und charakterlich eigentlich recht gut erzählt, und so schadet lediglich besagtes Glied „Terkel in Trouble“ und das immerhin stark genug um ihn zum Mittelmaß zu degradieren. Die Story selbst ist Nebensache. Die kleinen Beobachtungen am Rande, die das eigentliche Zentrum des Films bilden, sind die eigentliche, tragende Stärke, so dass der Film zumindest zur angenehmen Form von Mittelmaß wird.

Das sollte man anfangs gar nicht meinen, sind es doch gerade die ersten geschätzten fünf Minuten, die den Film nicht gerade in einem guten Licht erscheinen lassen. Und wenn dann auch noch der leider unpassende Gesang losgeht, darf man den jeweiligen Tiefpunkt des Streifens erleben.

Aber wenn man all dies einmal gekonnt ignoriert, darf man dem typischen Früh-Teenagerleiden beiwohnen in einer Rezeptur, die wohl jeder zumindest vereinzelt situativ kennt, da selbst erlebt hat, gebadet in einer Extreme, die hoffentlich so gut wie keiner meiner lieben Leser je durchmachen musste. Denn die Schreiberlinge dieses Filmes waren gnadenlos und wollten rein inhaltlich auch keinen reinen Kinderfilm drehen. Und so gibt es auch Tote und Brutalitäten, glücklicher Weise nicht zum Zentrum gemacht wie bei „Happy Tree Friends“ und „Meet The Feebles“. Solche Werke sind ebenfalls nett zu gucken, aber so etwas Oberflächliches will „Terkel in Trouble“ gar nicht sein. Diese eher banale Unterhaltung der Brutalität soll nicht im Vordergrund stehen, sondern sich den sozialen Beobachtungen unterordnen, bzw. diese in ein extremeres Licht rücken. Die Psychologie, die Soziologie und die Satire stehen im Zentrum. Und wenn schwarze Elemente rar eingebracht werden, wissen betroffene Momente entsprechend zu schocken.

Wenn das fette, gehänselte Mädchen aus dem Fenster springt und stirbt, glaubt man zunächst noch an einen Tagtraum des Helden, so unfassbar ist dieser Moment in den fertigen Film integriert. Gnadenlos wird sich über den Tod des fetten Mädchens lustig gemacht, nicht ohne die innere Zerrissenheit Terkels zu thematisieren, der einen starken Einfluss auf den Suizid des Mädchens hatte. Auf der anderen Seite wird sich aber zum Finale hin doch wieder, so wie Kinder nun einmal sind, über das fette, tote Mädchen lustig gemacht. Hier bleibt der Streifen gnadenlos realistisch.

Wenn in einer Szene die Brutalität heutiger Horrorfilme parodiert wird und die einhergehende Tatsache, dass Jugendliche sich solche Filme schon viel zu früh organisieren, belässt man es ebenfalls nicht bei Andeutungen. Da darf im Fernsehen dann der Körper eines Opfers in der Mitte von einem Eishockeymaske tragenden Kettensägenschwinger durchgesägt werden, ohne am Ende eine höhere FSK als die 12 befürchten zu müssen. Es ist Satire, es ist Zeichentrick, da gibt man sich gnädig.

Beispiele wie diese machen deutlich, dass das Grundkonzept von „Terkel in Trouble“ eigentlich kein Kinderfilm ist und auch nur bedingt ein Werk für Jugendliche sein soll. Und dies beziehe ich nun nicht auf die Brutalität, sondern schlichtweg auf den Satiregehalt, die Jugendstudie hinter dem Geschehen. Eigentlich ist diese dänische Computeranimation ein Film für Erwachsene UND Jugendliche. Letzte werden nicht ausgeschlossen, letztendlich sind die Beobachtungen aber zu treffend, um sie lediglich an jene zu verschwenden, die ein ähnliches Alter wie Terkel haben. Um so unerklärlicher ist die Tatsache, dass der Film inszenatorisch häufig auf Hip getrimmt ist, einem Stil, der sich leider den Jüngeren anbiedert.

Diese hätten sicherlich auch ohne Hip Hop-Orientierung Gefallen an dem nett animierten Streifen gehabt, einem Streifen der es schafft seine Witzigkeit fast immer aus den Situationen und Umständen zu ernten. Selten wird ein Witz einzig des Lachers wegen eingebaut. Deswegen wirkt die Grundstimmung des Films auch so erfreulich pessimistisch. Erst muss Terkel durch die üblichen Jugendprobleme durch, dann werden seine Probleme eine Spur extremer, was alle um ihn herum jedoch wiederum als die typischen Jugendprobleme deuten. Welch nette Idee!

Bei so viel Konsequenz ist es ernüchternd feststellen zu müssen, dass der Film in einem Stil gekleidet ist, der manch einen Zuschauer ausschließt. Denn Hip Hop ist nun alles andere als massenkompatible Musik. Als Musikrichtung allein zur Untermalung hätte ich damit, bezogen auf den sonst so jugendlich treffenden Hintergrund, wunderbar leben können. Aber erwachsene Figuren ebenso in dieser Mentalität baden zu lassen, ohne es genügend satirisch zu unterstützen, macht schon viel am sonst so positiven Ergebnis kaputt. Außerdem kann man auch ruhig einmal erwähnen, dass die in den Film eingebrachten Musikstücke lediglich dem Selbstzweck dienen. Sie werden nie wirklich eins mit dem Film und dienen nicht der Vertiefung oder der Weiterentwicklung der Geschichte. Und das macht sie eher zu Unterbrechungen anstatt zur Stil-fördernden Unterstützung der Sozialsatire. Schade!  OFDb