Freitag, 16. November 2012

SILK STOCKING STRANGLER (2002 William Hellfire)


Zwei junge Frauen präsentieren sich einem jungen Mann erotisch. Zunächst wird nur auf die erotische Art geraucht, irgendwann beginnen die Frauen einander zu küssen und zu streicheln. Das erotische Spiel schaukelt sich immer weiter hoch, bis die beiden anfangen sich zur Zusatzstimulation zu würgen. Eine gefährliche Sache...


Mein erstes Mal...

Misty Mundae ist im Erotiksektor kein unbekannter Name mehr, obwohl die meisten ihrer Filme keine deutsche Veröffentlichung erhalten. Nun bin ich nicht der Typ Cineast, der sich großartig auf Erotikprodukte stürzt. Wenn das besagte Genre sich allerdings mit dem des Horror kreuzt, dann werde auch ich neugierig, wissendlich, dass im Schwerpunkt beider Genres meist die Nacktheit siegt.

Wo Misty es in anderen ihrer Werke mit Mumien, Vampiren u.ä. zu tun hat, und man dementsprechend wirklich entfernt vom Gebiet des Horrorfilmes sprechen kann, trifft dies in „Silk Stocking Strangler“ nicht zu. Man könnte viel eher von einem Erotikfilm mit morbider Thematik sprechen.

Wie man die minimale Story auf fast eine Stunde strecken kann ohne zu langweilen, wussten die Erschaffer dieses Werkes auch nicht. Mit ewig gleichen Einstellungen wird der Zuschauer genervt. Allein das Zigaretterauchen nahm ca. 7 Minuten der Laufzeit ein. Und damit der Zuschauer auch garantiert irgendwann zur Bildvorspultaste greift, wird er zusätzlich noch mit einer monotonen Hintergrundmelodie genervt, die ernsthaft ihresgleichen sucht.

Die Erotik geht von soften Streichelszenen, über entschärfte aber deutliche Sexszenen bis hin zu seltenst gezeigten echten Hardcore-Elementen, wie das Anwenden eines Vibrators im Intimbereich. Zu einem echten Porno wird das ganze nicht, ein Horror ist es allerdings noch weniger, nicht einmal im Ansatz. Durch das Laientheater der zwei Erotikdarstellerinnen werden nicht einmal die storywirksamen Szenen bedrohlich, in denen die jüngere beider Lesben hin und wieder mit ihrem Leben ringen muss.

Meine erste Misty Mundae-Erfahrung war also nicht das, was ich mir noch unter möglichem netten Trash erhofft hatte, aber so schnell gebe ich nicht auf. Immerhin warten noch Mumien und andere Gestalten auf mich, die Neugierde hat mich noch nicht losgelassen. Die Erwartungshaltung ist dafür allerdings nun niedriger als zuvor, und sie war bereits zuvor nicht sonderlich hoch. Trotzdem besteht etwas Hoffnung wegen des niedlichen Aussehens der „Schauspielerin“. Dass die andere Beteiligte von „Silk Stocking Strangler“ ebenfalls recht süß war ist auch das einzig Positive an diesem saudoofen Film.


OFDb

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