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Montag, 30. Dezember 2013

BLOOD SNOW (Necrosis 2008 Jason Robert Stephens)


In einer einsamen Hütte mitten im Schnee, ist eine Gruppe junger Leute durch einen draußen wütenden Schneesturm gefangen. Nicht jedem bekommt das Gefühl der Gefangenschaft. Und vor Ort soll es schon des öfteren zu Morden durch Wahnsinn gekommen sein...


Ganz dünner Schnee...  

Ursprünglich als „Necrosis“ erschienen, gab man dem Film aufgrund des Erfolges von „Dead Snow“ den neuen Titel „Blood Snow“, auch wenn das eine Werk mit dem anderen lediglich den Schnee und eine kleine Hütte in der Einöde gemein hat. Zunächst baut die Geschichte auf einer Legende auf, die in Amerika etwas berühmter zu sein scheint, jedoch nutzt man diese nur als Aufhänger, gebraucht sie nicht für den wirklichen Horrorpart, und der ist ohnehin mehr als dürftig ausgefallen. 

Eigentlich passiert nicht viel, ewiges Hinhalten steht auf dem Programm, und wenn der Film einmal vorbei ist, darf man sich zu Recht wundern, was der Streifen als Highlight bietet, hätte man die erzählte Horrorgeschichte doch eher als Vorgeschichte vermutet. Das fertige Ergebnis ist letztendlich eine Art „Shining“ ohne gute Darsteller, wie erwähnt im Hinhaltemodus erzählt, angereichert ohne Spannungsbogen und trotz des hohen FSK-Siegels auch ohne Schauwert für Film-Freunde die es gerne blutig mögen. 

Erstaunlich dass man bei so einem ereignislosen Film als Zuschauer die Ziellinie erreichen kann. Dass ich dies geschafft habe, verdankt der Streifen jedoch eher der dünnen Love Story am Rande, die trotz ihres unteren Durchschnitts von allen Bereichen her am besten unterhalten hat und dies trotz unangenehmer Charaktere. Dass genau jener Part im direkten Vergleich trumpft, ist freilich ein Armutszeugnis für einen Horrorfilm.  „Shining - Die Entscheidung“ (Alternativtitel) braucht man wirklich nicht gesehen haben. Langweilen kann man sich auch auf anderem Wege, wenn man es denn unbedingt möchte.


Weitere Besprechungen zu "Blood Snow":

Trailer,   OFDb

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