Montag, 30. Dezember 2013

DER KOMET (Night Of The Comet 1984 Thom E. Eberhardt)


Ein Komet zerstört fast das komplette Leben in Amerika. Zufällig haben ein paar Teenager überlebt, und die müssen sich in der kaputten Welt nun mit gewaltbereiten Mutanten herumschlagen... 


Kinos fördern die Gesundheit...

Der sehr unbekannte Science Fiction-Horror „Night Of The Comet" (Originaltitel) ist ein netter, kleiner B-Film, den man nicht zu ernst nehmen sollte. Er selber tut es auch nicht, kommt aber nie in Versuchung albern zu werden. Klar ist dies nur eine Teenie-Variante von "Der Omega Mann", dessen Klasse nicht erreicht wird, "Der Komet" bietet aber anderen Charme. 

Die Geschichte ist in der ersten halben Stunde flott eingeleitet. Man weiß schnell was los ist. Die Darsteller überzeugen allesamt nicht wirklich, ebenso wie die Kometeneffekte und der darauf folgende rote Himmel. Alles wirkt nicht wirklich echt. Und dass der Film dennoch Spaß macht, hat nichts mit unfreiwilliger Komik der eben erwähnten "Mankos" zu tun. Der Fakt warum der Film dennoch oder gerade deshalb funktioniert ist der, dass er sich wie ein Comic Strip guckt. 

Alles ist übertrieben und grotesk, alles hat B-Film-Charakter. Im Mittelteil schwächelt der Streifen etwas, im letzten Drittel bekommt er noch einmal richtig Schwung. Die Mutanten sind putzig zurecht gemacht, die Musik ist nervige 80er-Musik ohne individuellen Charme und Kelly Maroney wird uns so attraktiv präsentiert wie in "Shopping" und "Zero Boys", ohne dass sie es ist. Wer ohne zu viel Erwartung heran geht kann gut unterhalten werden. Der merkwürdige Humor in der Abschluss-Szene des Films ist das einzige was mir ernsthaft, trotz Comicniveau, am Film nicht gefiel.

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