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Montag, 30. Dezember 2013

SHOPPING (Chopping Mall 1986 Jim Wynorski)


Teenager dringen nachts in ein Shopping Center ein um dort eine Party zu feiern. Neuerdings wird dieser Ort von Robotern bewacht, und deren Programmierung erleidet nach einem Blitzschlag im Zentralrechner einen Schaden...


Drei Roboter auf Teenie-Jagd...  

Nummer 5 lebt“ auf Horrorbasis, so lässt sich „Shopping“ ziemlich gut beschreiben. Dass der B-Film um mordende Überwachungsroboter ein ziemlich hohles Grundthema bietet und Unlogiken sich nicht verstecken, stört nicht weiter. So ist das halt meistens bei B-Filmchen und trotzdem wissen sie zu unterhalten. So auch „Shopping“, der ein Tempo an den Tag legt, das nicht von schlechten Eltern ist. 

Da hier häufig geballert wird und der Spannungsbogen die Routine nie übersteigt, ist er eher dem Horror-Action-Genre zuzuordnen. Blutig ist er auch, aber diese Szenen sind über den kompletten Film schön verstreut und kommen nicht Schlag auf Schlag. Die Darsteller sind nicht gerade überzeugend, was nicht schlimm ist, da die Roboter hier Schauwert sind. Sie sehen ganz nett aus und sind in ihren Möglichkeiten der Bekämpfung auch nicht uninteressant. Das sorgt für Abwechslung in einem Film mit kurzer Laufzeit, so dass Längen gar nicht erst aufkommen können. 

Da kann auch der monotone Soundtrack nichts gegen wirken, zumal er meiner Meinung nach atmosphärisch auf seine technische 80er Jahre-Art den Film unterstützt. Da der Abspann beim Benennen der Darsteller einen der schönsten schwarzhumorigen Gags bereit hält, empfehle ich unbedingt auch ihn zu gucken. So oder so: Freunde von charmanten Billigfilmchen der 80er Jahre kommen an „Shopping“ nicht vorbei.

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