Montag, 30. Dezember 2013

EQUINOX (1970 Jack Woods)


Als ein paar Studenten ihren Professor für ein Picknick besuchen wollen, ist dieser verschwunden. Auf der Suche nach ihm geraten sie an ein unheimliches Buch... 


Tanz der Monster...

„Equinox“ ist ein Film, der von einem Kurzfilm zu einem Langfilm aufgeblasen wurde, weil einem Geldgeber das kurze Original so gut gefallen hat. Wie auch immer das geschehen konnte, ich weiß es nicht. Mir fehlt die Phantasie ihn mir als gelungenen Kurzfilm vorzustellen, die Langfassung ist nämlich unnötig wirr erzählt mit Rückblicken in Rückblicken, verfügt über keinerlei sinnvollen Storyverlauf und halbwegs rational denkende Helden, was man jedoch meinen sollte, wenn man eine Geschichte über eine Gruppe Studenten erzählen will, die später einmal Wissenschaftler werden wollen. 

Trotz putziger Stop Motion-Monster, einem bösartigen Buch im Zentrum der Geschichte und manch netten Einfällen welche Eigenschaften dieses Buch besitzt, weiß man wirklich gar nichts aus dieser Rezeptur herauszuholen. Die Charaktere sind uninteressant, ihre unsinnigen Dialoge sind es noch mehr und am Ende sitzt der Zuschauer mittendrin in einem großen zum Schnarchen animierenden Stück Langeweile, dem man nicht einmal mehr jenen Respekt zugestehen möchte, der einer jeden Amateurproduktion zusteht: das hohe Engagement aller Beteiligten und die (meist unbezahlte) Mühe die hinter all diesem Treiben steckt. 

Ich dachte vor dem Sichten von „Harry und der Zauberring“ (Alternativtitel) er wäre selbst in misslungenem Ergebnis noch immer halbwegs interessant. Da habe ich mich aber mal ganz gewaltig getäuscht.


Weitere Reviews zum Film:

Trailer,   OFDb

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