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Mittwoch, 1. Januar 2014

LUST FÜR FRANKENSTEIN (1998 Jess Franco)


Nachdem ihr verstorbener Vater Kontakt zu ihr aufgenommen hat, beginnt dieTochter Frankensteins eine eigene Kreatur zu erschaffen... 


Frankensteins Betthäschen... 

Ich lese immer wieder Jess Franco habe auch gute Filme im Laufe seiner schaffensreichen Regie-Existenz fabriziert, über den Weg gelaufen ist mir bislang aber noch keiner. „Lust für Frankenstein“ war dann wohl auch die falscheste Wahl um auf einen solchen zu stoßen, ist Franco doch viel mehr daran gelegen provokative Hardcore-Porno-Elemente in seinen Film einzubringen als tatsächlich einen Horrorfilm zu inszenieren. 

Umgeht man körperliche Details zunächst noch mit einer entfremdeten Optik die jede Heimkamera ähnlich getrickst bekäme, bekommen wir das zuvor Weggeblendete und von der Kamera ausgewichene irgendwann doch noch vor die Nase gesetzt, und das viel zu oft. Auch wenn dies manchmal auf angenehme Art für schmuddelige Atmosphäre sorgt, so weiß das doch noch lange keinen Film auf Spielfilmlänge interessant zu gestalten. Und wenn ich einen Porno sehen will, dann gucke ich mir einen Porno an. 

Vielleicht kann man mit „Lust für Frankenstein“ erst etwas anfangen, wenn man in vielen Jahren selbst zum alten Lustgreis wie Franco mutiert ist. Vielleicht wird man dann auch die Hauptakteurin sexy finden, die jetzt noch einen ziemlich unangenehmen Eindruck hinterlässt.

Trailer (ab 15:40 Minuten),   OFDb

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