Mit an Bord in diesem herrlich unverschämten und gut funktionierenden Stück Film, der mit einigen Elementen an "Dead Heat" und die "Bill und Ted"-Filme erinnert, sind der Darsteller des Tallman von Coscarellis bislang 5teiliger Science Fiction-Horror-Reihe und jede Menge professionell agierende unverbrauchte, sowie erfahrene Mimen. Glücklicher Weise verkommt "John Dies at the End" nie zum reinen Schauwertefilm. Dieser gibt es zwar zu genüge, aber dank pointensichere Dialoge, Mimiken und Situationen, sowie das Vorhandensein einer funktionierenden Identifikationsfigur, trumpft der Film als tatsächlich interessant erzählte Geschichte, deren Ablauf man folgen möchte und deren Ausgang man erfahren möchte. Glaubt man bereits zu Beginn einer irren Geschichte beizuwohnen, so schaukelt sich das Geschehen mit noch mehr kranker Ideen, bizarrer Wendungen des bisher geglaubten und dem Reisen in ein Paralleluniversum immer weiter hoch, glücklicher Weise ohne dass das Ergebnis damit überfrachtet wird. Zudem lebt der Streifen verspielt wie er ist von absichtlich gesetzten Spoilern und einer auf links gedrehten Wahrnehmung. Wer glaubt der Titel würde zu erstgenannter Kategorie zählen, der irrt, ist er doch ein verspielter Umgang mit der zweiten, so dass der Titel als Pate für das Gesamtergebnis steht.
"John Dies at the End" gehört zu den Filmen, die beim zweiten Sichten mindestens so viel Spaß machen wie beim ersten. Er gleicht einer schrägen Party, steht als Werk für sich allein (am ehesten würde ich ihn noch mit "Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt" vergleichen) und biedert sich in seiner alternativen Art keinem Publikum an. OFDb
Kann mich gar nicht mehr erinnern, ob John am Ende stirbt... ;-)
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