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30.12.2019

DIE 1000 AUGEN DES DR. MABUSE (1960)

Langs Rückkehr zurück nach Deutschland bescherte uns u.a. den dritten und letzten Teil seiner Mabuse-Trilogie, der, so unterhaltsam er auch sein mag, nicht mehr an die Klasse der beiden vorangegangenen Filme "Dr. Mabuse, der Spieler" und "Das Testament des Dr. Mabuse" heran reicht. Bargen die beiden Vorgänger hinter all der künstlerisch wertvollen Herangehensweise bereits den Bereich des Trivialfilms, so bricht er nun in Zeiten der harten Kinowelle Deutschlands unübersehbar hervor. Ob es eine im Kitsch endende Liebelei zwischen zwei wichtigen Figuren ist, die so dargeboten wird, dass sie nur in der Popkornkino-Realität zu überzeugen weiß, oder ob plump choreographierte Prügeleien stattfinden, selbst die Auflösungen am Schluss, die allerlei Wahrheiten über die Figuren freilegt, wirken derart übertrieben, dass man nicht mehr wirklich von einem bodenständigen Werk reden kann. Selbiger niveauloserer Umgang trifft auf den Namen Mabuse zu, der nun frei von einem Nachfolger benutzt werden kann, dessen einzige Legitimation darin besteht das Verwenden alter Pläne des Verbrecher-Genies zu nutzen. Er mag sich so gut tarnen und verwandeln können, wie das Original, er mag über eine Verbrecherorganisation verfügen, der wichtigste Punkt des echten Mabuse, fehlt ihm jedoch komplett: dessen überragende Intelligenz.

Da wir erst am Schluss erfahren wer er ist und erst dann auch auf seine Defizite stoßen, ist dieser Aspekt nicht so schlimm ausgefallen, schließlich konzentriert sich "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" hauptsächlich auf das Rätselraten wer denn nun Mabuse ist. Das interessierte mich persönlich nur halbwegs, da man auf der einen Seite schnell die richtige Vermutung hat, auf der anderen Seite einem das geglückte Drehbuch anderweitig stets an der Nase herum führt. Die Geschichte ist interessant verstrickt und verwoben erzählt, trumpft mit ebenso interessanten Figuren, so dass eine Dynamik ins Laufen gebracht wird, welche der Regisseur in der entspannt dargebotenen, sich rein dem Unterhaltungsfilm verpflichtenden Art, bis zum Schluss des Streifens aufrecht erhält. Hintersinnig in Bezug auf die Symbolik der vorangegangenen Teile fällt lediglich auf, dass der Täter nicht nur persönlich das Erbe Mabuses antritt, auch die Räumlichkeiten und Maschinerien die er nutzt sind ein Erbe. Sie sind das Erbe der Nazis, welche in Teil 1 gesät und in Teil 2 geerntet wurden, womit die versteckte Symbolik im letzten Teil der Trilogie nun ihr Ende findet. Sie hat keine tief gehende Bedeutung mehr, analytisch ist da wenig heraus zu holen, dennoch ist es schön mit anzusehen, dass innerhalb eines reinen Trivialfilms ein solcher Gedanke zu Ende gedacht wird.

Mag "The Shadow vs. the Thousand Eyes of Dr. Mabuse" (Alternativtitel) auch nicht mehr die Klasse der beiden Vorgänger besitzen, er ist dennoch ein sympathischer Abschluss, der unter der Regie anderer jedoch zum Startschuss einer trivialen Dr. Mabuse-Reihe wurde, welche der zeitgleich laufenden Rialto-Wallace-Reihe versuchte Konkurrenz zu machen. Kompatibel zu den Vorgängern erscheint im hier besprochenen Film die Besetzung des Kommissar Krass mit Gert Fröbe, der von der Statur und von seiner Art her wie ein Spiegelbild von Otto Wernicke erscheint, der in "Das Testament des Dr. Mabuse" Kommissar Lohmann spielte. Dementsprechend erfreut es, dass in der gleichnamigen Neuverfilmung von 1962 erneut Gert Fröbe für die Rolle des Gesetzeshüters engagiert wurde, freilich diesmal als Lohmann anstatt als Krass agierend. Da "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" sehr leichtfüßig inszeniert ist, weiß die zusätzliche Besetzung mit Peter van Eyck, Werner Peters, Dawn Addams und Wolfgang Preiss so sympathisch zu wirken, die sich alle kein Bein ausreißen müssen, um zu überzeugen, sondern rein von ihrem Charisma her wirken dürfen, auch wenn einige von ihnen mehr auf dem Kasten haben, als hier von ihnen gefordert wird. Wer nicht auf einen Abschluss gleicher Qualität hofft, der kann mit Langs Finale dieser Thematik gut unterhalten werden, ist die rätselhafte Geschichte doch flott und sympathisch umgesetzt, und badet der Film doch noch nicht in solch plumpen Gefilden, wie es die letzten Mabuse-Filme der 60er Jahre taten.  OFDb

29.12.2019

DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE (1933)

Mit "Das Testament des Dr. Mabuse" lieferte Fritz Lang 11 Jahre nach dem Original eine direkte Fortsetzung von "Dr. Mabuse, der Spieler" ab und verhalf dem mystischen Superverbrecher damit in die Welt des Tonfilms. Der Film, der durch den 1960 erschienen "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" zum Mittelteil von Langs Mabuse-Trilogie wurde, zeigt uns die Titelfigur in einem unheimlichen Zwischenzustand aus geistig abwesend und geniale Aufzeichnungen hinterlassend. Das Mysterium um sein Genie wird somit verstärkt, gewisse Horrorelemente fließen mit in die Kriminalfilm-Handlung ein. Dennoch bleiben die Hintergründe aller Geschehnisse am Ende Interpretationssache des Zuschauers. An der Gedankenkraft des Verbrechers ließ schon der Stummfilm keinen Zweifel über. Aber ob es dem Schurken gelungen ist vor seinem Tod den Körper zu wechseln, oder ob Mabuse es lediglich zu Lebzeiten schaffte seinen behandelnden Arzt irrsinnig zu machen, wird nie ganz klar. Ansonsten spielt Lang offen mit einer Geschichte, die man auch rätselhafter hätte erzählen können. Man wird schnell eingeweiht, darf der Polizei beim Rätseln zusehen und verzweifelte Verbrecher, die gerne jener Organisation den Rücken kehren würden, aus der man nur tot entkommt.

Trotz offener Karten gelingt Fritz Lang ein enormer Spannungsbogen, u.a. weil Mabuse ein übermächtiger Gegner zu sein scheint. Zudem dient ihm die mit nur wenig Spielzeit gesegnete Titelfigur für politische Parallelen, erzählen die niedergeschriebenen Gedanken des Geisteskranken doch von der Idee einer Herrschaft des Verbrechens, von einer Gesellschaft die geängstigt gelenkt werden muss, um sich zur vollen Entfaltung entwickeln zu können. Es braucht nicht verwundern, dass mit dem Beginn des Nationalsozialismus "Das Testament des Dr. Mabuse" noch vor einer öffentlichen Vorführung verboten wurde und stattdessen seine Ur-Aufführung im Ausland erhielt. In Deutschland sollte der Film erstmals in den 50er Jahren zu sehen sein, seine Parallelen einer Kritik des Hitler-Regimes sind unübersehbar. Reizvoll sind die Pläne auf dem Weg zu dieser Herrschaft ausgefallen: das bewusste Hinführen zu einer Inflation, das Vergiften des Wassers und das Ausüben sinnloser Verbrechen, die keinem nützen, rein der Panik wegen, die diese Taten auslösen würden. So faszinierend sich gerade das Gelingen dieses Szenarios schauen würde, Lang begnügt sich mit den Anfängen dieser Taten, bevor der Schurke gestoppt werden kann - unabhängig von polizeilichem Einfluss auf die selbe Art wie einst. Der Wahnsinn hat den Verbrecher eingeholt.

Trotz der absichtlich politischen Parallelen verschreibt sich "Das Testament des Dr. Mabuse" vordergründig erneut dem Unterhaltungsfilm. Ebenso wie sein Vorgänger, so bietet auch der hier besprochene Grusel-Krimi erst auf analytischer Ebene mehr Tiefgang, als es zunächst scheint. Letztendlich weiß der oft noch mit Stummfilm-Methoden abgedrehte Film auf beiden Ebenen zu funktionieren, zeitgleich z.B. dann wenn Mittäter erkennen, auf was sie sich nach relativ harmlosem Einstieg tatsächlich eingelassen haben. "Dr. Mabuses Testament" (Alternativtitel) ist stilsicher und professionell erzählt, was man allein daran sieht, dass er sich mystisch und unheimlich guckt, obwohl er mit den meisten Rätseln offen spielt. Auf dramaturgischer Ebene kann er mit dem Vorgänger nicht mithalten, das Genre des Dramas kommt eher bemüht dargeboten daher. Da es sich nie in den Mittelpunkt drängt, schadet dies dem Gesamtfilm jedoch nicht.  OFDb

DR. MABUSE, DER SPIELER (1922)

Basierend auf einem Zeitschriften-Roman erschuf Kult-Regisseur Fritz Lang einen Filmbösewicht, der das deutsche Kino lange Zeit begleiten sollte, bevor es leider aus mir unverständlichen Gründen still um ihn wurde. Dr. Mabuse, allein der Name besitzt Anziehungskraft, und mag er sich im Laufe der Filme auch immer mehr zum klischee-beladenden Superschurken in trivialsten Werken gewandelt haben, in Langs Zweiteiler "Dr. Mabuse, der Spieler" ist er Genie und Mensch in einem. Es umweht ihm aufgrund seines hohen Intelligenzgrates und seiner Fähigkeit zur Hypnose eine gewisse Mystik, sein Hang zum Trinken, Spielen und zu Frauen lässt ihn in seinem Erstling jedoch noch erstaunlich menschlich erscheinen, ebenso wie die Tatsache, dass er offen mit seinen Untergebenen agiert. Erst mit "Das Testament des Dr. Mabuse" wird der Mann auch seinen Mitarbeitern gegenüber jener Unbekannte, wie er gern zukünftig in anderen Werken variiert und parodiert wurde. Dennoch wagt es auch im ersten Film niemand Eingeweihtes zu plaudern. Das beweist die Macht und die Ehrfurcht vor dem großen Chef, der stets zwischen Genie und Wahnsinn agiert.

Während in "Dr. Mabuse, der Spieler, 1. Teil - Das große Spiel" viel über die Macht und Machenschaften Mabuses berichtet wird, eines Mannes der beispielsweise in der Lage ist die Börse zu manipulieren und dessen exakt durchkalkulierte Verbrechen allgemein nichts mit Kleinkram zu tun haben, zeigt uns "Dr. Mabuse, der Spieler, 2. Teil - Inferno: Ein Spiel von Menschen unserer Zeit" etwas zurückgeschraubt eher den privaten Manipulator. Zwar geht es noch immer um Verbrechen und Fremdlenkung diverser Opfer, Mabuses Hang eine Baronin zu erobern und die damit zusammenhängenden Fehler die er macht, lassen ihn jedoch weit weniger mächtig wirken, als noch zuvor. Wo in Teil 1 große Pläne herrschten, in welchen selbst das Drucken von Falschgeld einem weit höheren Zweck diente, da wirkt Mabuse in der zweiten Hälfte oftmals kleinkriminell, unterbrochen von großen, unheimlichen Taten, wie der Massensuggestion während einer öffentlichen Vorstellung, dargeboten durch eine seiner Tarnidentitäten. Wie so oft wird hier die Heimtückischkeit der titelgebenden Figur deutlich, verstärkt aber auch ihr Hang zu Fehlern. Dass er durch überhebliche Unsinnigkeiten wie diese immer mehr begeht, äußert er selbst in einer Szene gegen Ende, herangeführt warum dem so ist, wird man vom Buch jedoch nicht, weswegen es für den Zuschauer als logischer Bruch seines Genies anmutet.

Einen solchen Fehler muss man dem ohnehin nicht zu ernst gemeinten Film nicht wirklich ankreiden, zumal Rudolf Klein-Rogge in seiner Rolle zu brillieren weiß, in jeglicher Phase welche der Kriminelle durchmacht, bishin zum beeindruckenden Schlusszustand, in welchem der Schauspieler komplett überagieren darf. "Dr. Mabuse, der Spieler" streift trotz seiner überdurchschnittlichen Umsetzung und analytisch tiefer als erwartet gehenden Geschichte immer wieder den Bereich des Trivialfilms. Formal ist er nicht plump dargeboten, wie spätestens die letzten beiden Mabuse-Filme der 60er Jahre, aber er ist doch weit mehr dem Unterhaltungsbereich zugewendet, als mancher Filmliebhaber zugeben mag. "Dr. Mabuse, der Spieler" ist in seinem kompletten Erscheinungsbild ein Kunstwerk, nicht nur cineastische Nostalgie, sondern ein Werk welches Respekt verdient und Kultstatus besitzt. Dennoch ist er auch mit Blick auf den historischen Hintergrund Deutschlands zunächst einmal nur ein Kriminalfilm mit übernatürlichen Zutaten. Dass auch ein solcher Film durchdacht geschrieben und hervorragend dargeboten wird, ist seiner Zeit geschult, in welcher das Medium Film, egal welchen Genres, als Kunstform empfunden und dementsprechend angegangen wurde. Sowohl intellektuell, als auch vom Spannungsbogen her ist Lang ein großartiger Film geglückt, der sich trotz seiner Gesamtlaufzeit von über vier Stunden angenehm flott gucken lässt. Das liegt u.a. an den vielschichtigen Blickwinkeln, welche die Geschichte zulässt, so dass Spannungskino und Drama gekonnt nebeneinander existieren können.  OFDb

21.06.2016

DAS GEHEIMNIS HINTER DER TÜR (1948)

Mit „Das Geheimnis hinter der Tür“ versuchte man dem damaligen Publikum die Thematik der Psychoanalyse auf schlichte und unterhaltsame Art näher zu bringen, ein Unterfangen welches den Deutschen 22 Jahre zuvor mit „Geheimnisse einer Seele“ wesentlich besser gelungen ist, so konstruiert und banal hier die Holzhammer-Psychologie vorgetragen wird. Man bekommt bei solch undurchdachter und wackeliger Umsetzung zumindest das Gefühl, dass Fritz Lang nicht viel Einfluss auf sein eigenes Werk gehabt haben dürfte. Wenn da mal nicht amerikanische Produzenten ordentlich mit reingefuscht haben, weiß ich es auch nicht.

Langs Einfluss beschränkte sich scheinbar auf manch fantastisch umgesetzte Szenen, allen voran der fiktive Gerichtsprozess im Kopf von Mark und das Fehlen der typischen Gut-, Bösetrennung amerikanischer Filme. Aufgrund der Auflösung auf die alles ausgerichtet ist, kann der Film sich eine Schwarz/Weiß-Malerei diesbezüglich ohnehin nicht erlauben, eine Auflösung die einem Filmexperiment gleicht und tatsächlich eine großartige Idee ist, der man eine psychologisch feinfühligere Umsetzung und einen besser erzählten Weg zum Ziel gewünscht hätte. Denn Fritz Lang als Regisseur hin oder her, „Das Tor ins Verderben“ (Alternativtitel) ist ein ziemlich schlechter Film und gehört zu Recht zu den eher unbekannten Werken jenen Mannes, der ansonsten zu den Größen des frühen Kinos gehört.

Leider stört nicht nur die unsinnige Küchenpsychologie, die man großzügig noch bezogen auf das Herkunftsjahr und das seit je her naive Kino des Herkunftslandes halbwegs übersehen könnte. „Secret Beyond the Door...“ (Originaltitel) ist zudem viel zu konstruiert erzählt, um Wohlgefallen beim Publikum auslösen zu können. Die Geschichte beginnt höchst umständlich und schlägt einige unnötige Bögen, bevor sie endlich am eigentlichen Handlungsort ankommt. Diese Phase dient lediglich der psychologischen Vertiefung des weiblichen Hauptcharakters, der es uns theoretisch schwer machen dürfte zu wissen ob sie sich in ihrem leicht verwirrten Zustand, der uns immer wieder über emotional hysterische Off-Kommentare deutlich gemacht wird, einredet ihr Mann sei ein Mörder, oder ob sie sich wirklich in einer Falle befindet.

Die Art wie Mark uns präsentiert wird und so manche gar nicht subtilen Hinweise am Rande verraten Mark jedoch zu früh als unzurechnungsfähig, was dem Streifen in dieser Phase, in der wir noch nichts von der finalen Idee wissen können, einiges von seinem möglichen Potential raubt und die an sich lobenswerte Vertiefung Celias unnötig macht. Wenn wir Mark, angekommen in der Hauptgeschichte, endlich einmal besser kennen lernen, liegt der zu holprig und unnötig inszenierte Teil des Films zwar endlich hinter einem, aber noch immer kommt das Drehbuch zu bemüht und umständlich daher, als dass das Gesehene wirklich packen könnte. Zu weltfremd kommt einem das ganze Szenario vor, und das zeigt sich allein schon in dem für die Story so wichtigen Element des Zimmersammelns. Wer kommt auf solch einen Blödsinn, der einem hier fast schon als völlig normal präsentiert wird, so als gehöre Zimmer sammeln neben dem Ansammeln von Briefmarken und Schallplatten zur üblichen Form dieser Art Hobby?

Da „Das Geheimnis hinter der Tür“ nicht nur unsinnig, zu bemüht und zu konstruiert ausgefallen ist, sondern zudem auch noch äußerst spannungsarm, gibt es kaum mehr etwas Positives über den Film zu berichten, einmal abgesehen von den bereits erwähnten Einflüssen Langs und dem finalen Kniff, Einflüsse die das fertige Werk zwar aufzuwerten wissen, den Streifen aber nicht gerettet bekommen. Ich will gar nicht hinter die Kulissen gucken, Lang hat sicherlich gegen Windmühlen kämpfen müssen, bis sich die Produzenten schließlich durchgesetzt haben. Oder er hat von Anfang an nicht gegen sie angekämpft. Ich kenne mich nicht gut genug mit Langs Leben und Arbeiten in seiner Amerikaphase aus, um dies wirklich beurteilen zu können. Aber nach all den Meisterwerken die er uns hinterlassen hat, kann „Geheimnis hinter der Tür“ nur ein Produzentenfilm sein, schließlich dürfte selbst ein Ausrutscher, den sich jeder Künstler leisten darf, nicht so unterirdisch ausfallen wie der hier besprochene Film.  OFDb