Posts mit dem Label Juliette Binoche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Juliette Binoche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

03.10.2016

DAN - MITTEN IM LEBEN (2007)

Einem Film mit der Tragik den nötigen Gehalt zu geben unglücklich verliebt zu sein und mit ansehen zu müssen wie die Begehrte mit wem anders turtelt, das ist nicht schwer und lässt den Zuschauer schnell mitfühlen. Mit „Dan - Mitten im Leben“ wollte man diese Situation zum Zentrum des Films machen, und auch wenn der Charakter des Dan liebenswürdiger Natur ist und Steve Carell gekonnt spielt, wie man es von ihm gewohnt ist, so ganz will die Mitleidstour auf 90 Minuten nicht funktionieren.

Das liegt sicherlich auch an der schrägen Weltsicht der Amerikaner dessen was Frauen und Männer dürfen, bzw. nicht dürfen. So ist es laut „Dan in Real Life“ (Originaltitel) verwerflich dass Dan zum Frustabbau einer Liebe, die er nicht leben darf, mit wem anders flirtet (von der Familie überhaupt erst dazu genötigt an einem Blind Date teilzunehmen), dass die Angebete jedoch mit ihrem aktuellen Freund schläft, obwohl auch sie sich frisch anderweitig in Dan verliebt hat, geht für die Autoren in Ordnung, wird ja auch so gut wie möglich ausgeblendet. Marie darf zicken und enttäuscht von Dan sein, Dan hat sich aber gefälligst zusammenzureißen und die Liebschaft seines Bruders zu akzeptieren.

Dieser moralische Regelkatalog macht es für einen Europäer ein wenig schwer, sich in die Welt des Streifens einfühlen zu können, in geringeren Maßen funktioniert dies jedoch trotzdem noch, hat man doch dennoch genügend Mitleid mit Dan und wünscht ihm doch trotz seiner viel zu passiven und schmolligen Haltung ein Happy End. Dieses Gefühl steht jedoch im Widerspruch zur Rolle der Marie, die zwar recht herzlich auftritt und auch sympathisch charakterisiert wird, die aber doch etwas zu kontrolliert und manipuliert handelt, als dass man auch ihr ein Happy End mit Dan gönnen würde. Und dann ist da noch die Rolle des Bruders, der eigentliche Leittragende der Geschichte, mit dem es sich das Drehbuch sehr leicht gemacht hat. Der Bruder ist schnell verliebt und oberflächlich. Der sucht sich nach erster Bockigkeit erst einmal die nächste.

Wäre dieser Aspekt der einzige in einem ansonsten wertvollen Drehbuch könnte „Dan - Mitten im Leben“ ein wundervoller Romantikfilm werden. Leider macht es sich das Drehbuch aber in so ziemlich jedem Punkt zu einfach, klappert den durch x Vorgänger-Werken bewährten Erzählweg schlicht ab, und setzt dem Stammpublikum überraschungsfrei das vor was es immer wieder sehen möchte. Der einzig mutige Punkt der Geschichte, das heimliche Treffen in der Bowlingbahn, ist zudem der einzige Lichtblick wahrer prickelnder Romantik, der einen vor dem Fernseher sehnlichst träumen und in sein Kissen einkuscheln lässt. Und gerade diese erhält, deshalb mutig von mir genannt, einen brutalen Einschnitt, der zur typischen tragischen Kehrtwende zu Beginn des letzten Drittels wird.

Das wäre schön und gut, wenn es danach zum Abschluss einen weiteren solch romantischen Moment ohne böses Erwachen gäbe, aber mag es auch zum obligatorischen Happy End kommen, unter arg blauäugigen und Hollywood-typischen Zutaten, solch eine Herzensnähe wie wir sie in der Bowling-Szene erleben durfte findet nicht mehr statt. Wir dürfen lediglich theoretisch darüber glücklich sein, dass Dan sein Glück gefunden hat. Somit funktionieren weder die sich in Selbstmitleid suhlenden Szenen kompromisslos, da diese zu dominant eingefangen werden und Dan nie Initiative beweist, und die zwischenmenschlichen Momente zwischen dem zentralen Liebespaar funkeln nicht richtig.

Dass das Ganze dennoch als kleiner Film für zwischendurch in Ordnung geht, liegt eigentlich an den sympathischen Schauspielern und daran, dass man als Vielseher des Romantikbereiches dann doch immer wieder das selbe gucken möchte. Da ist der Romantikjunkie keinen Deut besser als der Slasher-Fan. Wer innovative Unterhaltung sucht ist Fehl am Platz. Wer einen herzenserwärmenden Film sucht ebenso. Wem aber auch die durchschnittliche Herzschmerz-Tragikomödie schmeckt, der wird Dank gut spielender und charmanter Mimen zumindest gut genug unterhalten um hinterher nicht all zu enttäuscht zu sein.  OFDb

21.08.2016

DIE WOLKEN VON SILS MARIA (2014)

Wunderschöne klassische Musik, imposante Bilder, talentierte Schauspieler in tiefgehenden Charakteren und gehaltvolle Dialoge machen es dem Zuschauer einfach sich dem eigentlich recht schwermütigen Stoff hinzugeben, den Regisseur Olivier Assayas selbst verfasst hat. Schnell merkt man, dass man etwas Großem beiwohnt. „Die Wolken von Sils Maria“, so sehr der Titel auch das Klischee manch verkrampfter Kino-Kunst verkörpert, schaut sich in seiner ruhigen wie intellektuellen Art nie bemüht. Man erkennt dass Figuren und Situationen verstanden wurden, aber auch dass ihre Eigenschaften nicht fest in Stein gemeißelt sind, sondern der Interpretation des Zuschauer unterliegen.

Das ist insofern wichtig, als dass dies auch ein wichtiger Aspekt innerhalb der Geschichte ist, gerade dann wenn wir Maria Enders dabei begleiten alte Erinnerungen an den Stoff Revue passieren zu lassen, und sie es nicht zulassen möchte aus reiferer Sicht von der von ihr geliebten Figur, die sie früher spielte, loszulassen. Obwohl sie über ihre junge Assistentin einen anderen Blickwinkel auf den Stoff erhält, tut sie diesen als naiv ab, als oberflächlich, anstatt sich dieser Alternative, abgestiegen von dem hohen Sockel auf dem sie thront, einzulassen. Symbolisch für diese Haltung Enders steht auch die gerne von kultivierten Menschen gelebte Tunnelblick-Haltung Tiefe könne in einem übernatürlichen Stoff nicht existieren.

Wie Enders am Ende des Films zu ihrer Rolle steht bleibt Interpretation, liegt also an der Sichtweise des Zuschauers wie so vieles mehr. Damit schaut sich „Die Wolken von Sils Maria“ auf mehreren Ebenen. Das was der Film erzählt, erlebt auch der Zuschauer in seiner Rolle als Zuschauer. Intensiver wird dies in den Charakterzeichnungen der Figuren und ihren Einfluss aufeinander angegangen, zeigt das eingeprobte Stück doch Parallelen zu dem was in der Filmrealität stattfindet oder sich zumindest unterschwellig andeutet, was wiederum Parallelen zu der unseren Realität und den hier agierenden Darstellern aufweist.

Nicht dass die Geschichte einen solchen Zusatzaspekt nötig gehabt hätte, die Dramaturgie des Stoffes ist hervorragend ausgearbeitet und sehr sensibel und subtil eingefangen. Aber diese doppelten Böden bereichern das Werk in seiner analytischen Deutungsvielfalt und den verschiedenen Blickwinkeln unter denen wir den Stoff verstehen oder nachempfinden können. Ohne je all zu schwermütig oder zu dick aufgetragen emotional zu werden, kommt „Die Wolken von Sils Maria“ mit einer Natürlichkeit daher, die einen fast schon glauben lässt einem leichten Stoff beizuwohnen, so entspannt ist das ethisch sensible Werk ausgefallen.

Die drei ausgezeichneten Hauptdarstellerinnen agieren nicht nur in Bestleistung, der Kenner dieser Schauspielerinnen erkennt zudem das Durchbrechen der vierten Wand. Binoche arbeitete mit dem stets verkopften Michael Haneke in „Caché“ zusammen, kennt somit das Arbeiten im Kunstfilmbereich ebenso wie die Kommerzseite des Filmgewerbes, wirkte sie im selben Jahr vom hier besprochenen Film doch auch in „Godzilla“ mit. Kristen Stewart, die mir mit ihrem bewundernswerten intensivem Spiel zum ersten Mal (positiv) aufgefallen ist, nimmt hier im Film phantastische Stoffe in Schutz, befreit sich aber gleichzeitig aus dem oberflächlichem „Twilight“-Gefängnis, in welchem sie Jahre lang festsaß. Und Chloë Grace Moretz mimt die Skandalnudel, nur um schließlich seriös zu wirken und im nächsten Schritt den Zuschauer im Unklaren zu lassen was davon nun die echte Jo-Anne Ellis ist.

Das passt zu Moretz Rollenauswahl, ist sie mit „Carrie“, „Let Me In“, „Runaway Girl“ und ganz besonders mit ihrer Rolle des Hit-Girls in „Kick-Ass“ und „Kick-Ass 2“ auf provokante Charaktere abonniert, so dass die Rolle des skandalösen Hollywood-Sternchens hevorragend in ihr bisheriges Repertoire passt. Obwohl sie die kleinste der drei wichtigsten weiblichen Rollen erwicht hat, eigentlich sogar nur eine Nebenrolle, gibt ihr der Stoff die Möglichkeit sich auf vielschichtige Art schauspielerisch zu üben und zu beweisen. In einer Kino-Sequenz den Zukunftsmutanten mimend, in einem Interview die Provozicke zur Schau stellend, im realen Leben als charmante junge Dame auftretend und im Theater die kämpferische, etwas arg arrogante, zickige aber auch gleichzeitig souveräne Schauspielerin verkörpernd, Assayas gibt Moretz die Chance aus ihrem Popkornschatten zu treten, während sie ihn gleichzeitig zelebriert. Das muss sie auch, denn dem Autor ist das Loslassen von Vorurteilen in der Kunst so wichtig wie der weiter oben erwähnte Interpretationswechsel von Zuschauer zu Zuschauer.

Locker hätte man aus dem Stoff ein Psycho-Drama zaubern können, in welchem die Parallelen zwischen Realität und Theaterstück auf morbid dominante Art in den Vordergrund treten. Assayas gibt dieser Versuchung nie nach, liebt es dass solche Gedanken im Raum schweben, wissendlich dass der Zuschauer derartiges vermuten könnte, aber er belässt es die alltäglich Dramatik zu thematisieren, macht aus „Sils Maria“ (Alternativtitel) niemals Hollywood, sondern liefert vergleichbar mit „Das Mädchen, das die Seiten umblättert“ einen vordergründig schlichten Stoff ab, dessen Tiefe man erst entdeckt, wenn man sich mit den Figuren und das was sie bewegt tatsächlich auseinander setzt.

Es ist schön dass „Clouds of Sils Maria“ (Originaltitel) trotz seines künstlerichen und intellektuellen Gehalts kein stures, verkopftes Stück Pseudo-Drama geworden ist, sondern ein gleichsam unterhaltsamer wie tiefgründiger Film, sensibel, natürlich und durchdacht erzählt, von einer scheinbaren Nichtigkeit berichtend, um tiefer gehend über Kunst, Kultur, Erfahrungswerte, Vergangenheitsbewältigung, Selbstlüge, medialer Manipulation, den Gesetzen Hollywoods und verdrängten Gefühlen zu sinnieren. Schön dass Stewart und Moretz die Chance zuteil wurde sich in einem solchen Stoff zu beweisen, während die erfahrene Binoche trotz großartigem Spiels den jungen Mitmimen hierfür genügend Raum lässt, ohne dabei in den Hintergrund zu fallen.  OFDb

23.08.2015

GODZILLA (2014)

Zwar ist Gareth Edwards Film um die berühmte Riesenechse nicht ansatzweise so peinlich und schlecht ausgefallen wie der schreckliche „Godzilla“ von Roland Emmerich, an das sympathische japanische Original von 1954 kommt er jedoch auch nicht heran. Edwards, der einige Jahre zuvor mit „Monsters“ üben und beweisen durfte wie ein Monsterfilm funktioniert, setzt die Kreaturen für einen übernatürlichen Katastrophenfilm zwar nicht inflationär ein, was definitiv ein Pluspunkt ist, ein schlechtes Drehbuch dankt ihm diesen Kniff jedoch nicht, hält es doch nur leblose Charaktere bereit, die von Bryan Cranston einmal abgesehen, auch alle arg durchschnittlich, teilweise sogar unsympathisch besetzt sind. Und Cranstons Rolle selbst darf nach einer halben Stunde sterben. Na toll...!

Zwar sind die Spezialeffekte so beeindruckend wie man erwarten durfte, und die optischen wie inhaltlichen Parallelen und einige versteckte Hinweise auf das Original erweisen Hondas Werk aus den 50er Jahren Respekt. Leider wurde das ganze Getöse aber viel zu steril umgesetzt, so dass sich das Ergebnis bös gesagt ähnlich gewollt und gestreckt guckt wie die schrecklich öden Asylum-Filme. Zwar fällt der Plot nicht ganz so sinnfrei aus wie die Werke besagter Billigschmiede, aber glaubwürdig ist die Erklärung der Viecher, ihrer Herkunft, ihrer Fähigkeiten und ihrer Anliegen nicht. Damit guckt sich „Godzilla“ wesentlich infantiler als es nötig wäre.

Letztendlich erwartet man dies aber sogar bei einem Streifen, der sich auf ein naives 50er Jahre-Filmchen stützt. Und der kindliche Kern ist auch keineswegs jener Faktor, der Edwards Werk seiner Sympathie beraubt. Der neue „Godzilla“ nimmt sich trotz der idiotischen filmeigenen Fakten viel zu ernst. Grimmig gucken all die Menschen drein, Ironie wird nie versprüht, die Hintergrundmusik dudelt gelangweilt vor sich hin - es fehlte nur noch ein Übermaß an Patriotismus um in diesen Punkten auf einem Niveau mit den Langeweiler-Produkten von The Asylum zu sein. In Zeiten großartiger Drehbücher für das TV ist es eine Schande welche Ideenarmut und welch mangelndes Gefühl für Charme und Empathie hier dominiert. Effekte sind nun einmal nicht alles. Und dass der so talentierte Cranston sich so kurz nach „Breaking Bad“ für diesen Mist verheizen lässt, ist ein Ärgernis für sich.  OFDb

19.07.2015

CACHÉ (2005)

Mit den wenigen Werken, die ich bislang von Michael Haneke gesehen habe, tat ich mich schwer, kamen sie mir in ihrer intelektuellen Art doch immer irgendwie zu gewollt vor. „Wolfzeit“ war mir zu ereignislos für einen Film der so gar nichts von den Hintergründen dessen was die Zivilisation in den Abgrund riss berichtete. Und „Funny Games“, den ich vielleicht aber auch in viel zu jungen Jahren sah um heute über ihn fair berichten zu können, war mir in seiner Echtzeit eine Spur zu steril ausgefallen. Beide Werke hatten ihre Stärken, ihre Momente, meist atmosphärischer Art, aber sie wirkten mir zu bemüht auf Kunst getrimmt, um sie wirklich ernst nehmen zu können.

Theoretisch müsste man selbiges über „Caché“ sagen können, ist doch auch er sehr intellektuell und eher steril gefilmt ausgefallen, aber er weiß mir zu gefallen. Die Geschichte reißt einen in seinen Bann, und durch das nüchterne Abfilmen in nur leicht bewegten Bildern, leicht bewegt um sich von den Amateuraufnahmen des Anonymen zu unterscheiden, in nur leichter Verfremdung durch einen Farbfilter aus selbigen Grund, wirkt alles sehr echt und natürlich, und mit dieser Realitätsnähe im simplen Abfilmen ohne spannungsfördernde Musikuntermalung steht das Drama wesentlich mehr im Fokus als der Thrill-Gehalt. Und doch entfacht Haneke eine ganz eigene Art Spannungsbogen, einen nüchternen aber doch intensiven, einen theoretischen ab doch spürbaren, wenn sich die Schlinge der Hauptfigur immer enger um seinen Hals zusammenzieht.

Gewollt wirkt diesmal ironischer Weise nicht der sterile, intelektuelle Touch, sondern die einzig explizite Szene, die den Zuschauer vor den Kopf stoßen soll. Nötig war das meiner Meinung nach nicht. In der Art wie dargestellt wirkte das auf mich einfach nicht glaubwürdig, auch wenn besagte Szene nicht ohne Wirkung für den weiteren Verlauf der Geschichte bleibt, eine Geschichte über Lügen, das Vergessen, der Schuldzuweisung und der Reflexion.

Was die Ermittlungen Georges zutage fördern, sind die Taten eines gedankenlosen Kindes, so dass sich keine ernsthafte Schuldfrage aufdrängt. Haneke geht es um die Reaktion im Jetzt. Wie gehe ich mit dem Ergebnis dessen um, auf das ich als Kind einen Einfluss hatte. Die Angst Risse ins Bild des heutigen Ist-Zustandes zu bekommen, kann größer sein als die Ethik. Ein Vorwurf, egal wie still vorgebracht, kann zu einer Trotzhaltung führen, die ein Auseinandersetzen mit dem Vergangenen komplett verhindert. Das ist ein interessanter Fakt wenn man das unmoralische Verhalten Georges lediglich ihm selbst ankreiden möchte.

Es ist interessant zu sehen, dass George mit seinen Alleingängen und seinen Geheimnissen einen Keil in die Familie treibt, der wesentlich größer ist als das was die Videobänder hätten anrichten können. Und da dies sicherlich ein grundsätzliches Verhalten Georges ist, braucht einen das Schlussbild, welches dem aufmerksamen Zuschauer einen Hinweis auf die Auflösung gibt, nicht überraschen. Wem die Konsequenz irgendeiner Figur im Film fehlt, dem sei eine Bemerkung aus dem Interview zu „Caché“ von Haneke ans Herz gelegt: Das Leben steckt voller Widersprüche.

Haneke macht das auf psychologisch nachvollziehbare Art sehr deutlich. Die Realität ist nie so klar wie die Geschichten üblicher Filme. Haneke lässt uns nie in die Köpfe seiner Protagonisten hineingucken, und damit sind wir nicht schlauer als wenn selbige Ereignisse in der Realität stattfinden würden. Ob jemand das was er sagt wirklich glaubt, ob dies der Wahrheit entspricht und ob jemand seine wahren Gefühle verheimlicht bekommen wir nicht mit. Lediglich einem kleinen Zusammenbruch Georges dürfen wir kurz beiwohnen. Still für sich allein und unbeobachtet weint er. Mehr gesteht uns Haneke nicht zu. Menschen sind so widersprüchlich wie das Leben. Da kann sich keine klare Konsequenz abzeichnen die uns eine Orientierung und mit ihr einen Halt gibt, um zu verstehen warum passiert was im Film passiert.  OFDb