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30.11.2021

IMMER ÄRGER MIT GRANDPA (2020)

Wer glaubt mit "Immer Ärger mit Grandpa" einem frechen oder gar anarchistischen Stoff beizuwohnen, oder auf Unterhaltungsebene ein etwas gehobeneres Niveau aufgrund der Beteiligung von Robert De Niro zu erleben, der irrt. Schon zu Zeiten von "Meine Braut, ihr Vater und ich" beklagte manch einer De Niro würde sich mittlerweile zu einfache Stoffe suchen, die seinem Können nicht gerecht würden. Menschen, die derartig denken, werden an der hier besprochenen Komödie verzweifeln, ist es doch eher ein Kinder- bzw. ein Familienfilm, und dies in einer derart braven Mentalität präsentiert, dass auch ich, der sich gerne mal schlichteren Stoffen zuwendet, mich nicht gut aufgehoben gefühlt habe. Letztendlich verläuft alles zu aalglatt an Stellen, an denen Situationen nicht nur extremer eskalieren sollten, sondern auch in der bereits vorhandenen Dosis theoretisch nicht so einfach wieder gerade zu biegen wären, wie dann doch von den Autoren blauäugigst angegangen. In wie weit die Buchvorlage bereits den arg zahmen Ton vorgibt, kann ich nicht beurteilen, aber die Extreme des von mir verabscheuten Disney-Niveaus wird bereits gestreift. Es fehlt lediglich die zu dick aufgetragene Moral und die Propaganda, die den Zuschauer zum braven Bürger erziehen soll. Zum Glück - denn so lässt sich der Streifen zumindest bis zum Ende durch schauen, zumindest wenn man neugierig wie ich herausfinden möchte auf welche Art sich alles zum Guten wendet. Zumindest diesen Hauch Interesse weiß der zu durchschnittlich geratene Film zu wecken. 

Regisseur Tim Hill, der oft Werke mit zentralen Animationsmethoden (von Puppentrick bishin zu Computeranimation) drehte, ist ohnehin eher ein Mann gewöhnlicher Mainstreamstoffe. Das war er schon bei seinem Debüt "Muppets aus dem All", dem es trotz angenehmen Ergebnisses am nötigen Biss fehlte. Im Vergleich dazu ist er mit Beiträgen wie "Garfield 2", "Alvin und die Chipmunks" und dem hier besprochenen Streifen dann doch noch wesentlich mehr in jene Richtung Kino tendiert, die bloß nicht anecken will. Umso erstaunlicher finde ich es, dass er sich stets Stoffe angelt, die nach Außen zumindest vorgeben frech zu sein. De Niro macht in "War with Grandpa" (Originaltitel) zumindest das beste daraus, und die (Zwischendurch)Erkenntnisse zum Thema Krieg haben freilich das Herz am rechten Fleck und sind so wie dargeboten zu unterstreichen (von daher ist die Thematik zumindest nicht Fehl am Platz in einem Werk für ein noch stark zu beeinflussendes Alter). Letztendlich ist "Roomies" (Alternativtitel) aber einfach zu banal ausgefallen, als dass ein Erwachsener herausgefordert genug mit an Bord ist, und derartiges erwarte ich eigentlich schon in einem Familienfilm, der, wie die Bezeichnung bereits beinhaltet, den Erwachsenen eigentlich nicht vom Zielpublikum her ausschließen sollte. Wer Komödien in seichten Gewässern noch mehr zugeneigt ist als ich es bereits bin, der kann freilich seine Freude mit dem Endergebnis haben. Kurzweilig ist das Ganze zumindest ausgefallen. Das hat der Streifen manch anderem annehmbaren Film zumindest voraus. Und mit all den gern gesehenen Stars, die er mit an Bord hat (Christopher Walken, Uma Thurman, Cheech Marin), hält er sich zumindest wacker über Wasser.  OFDb

23.08.2020

DEAD ZONE (1983)

Stephen King trifft auf David Cronenberg, das verspricht ein faszinierendes Erlebnis, gerade auch weil "Dead Zone" in die erste Phase fällt, in welcher die Romane des Kult-Autors verfilmt wurden. Die Geschichte selbst klingt etwas unaufgeregt, kommt eher Episoden-artig daher und hätte in ihrer Art auch höchst esoterisch ausfallen können. Die beiden Verantwortlichen dieses Werkes basteln daraus jedoch ein bitterböses Drama, welches Nähe und Distanz gleichermaßen schafft. Cronenberg lässt den Protagonisten gnadenlos leiden, zaubert aus der Vorlage einen erwachsenen Stoff, der sich in seiner nüchtern und sachlich dargebotenen Art keinem trügerischem Optimismus hingibt, gleichzeitig leidet man mit Johnny mit, der hervorragend vielschichtig von Christopher Walken verkörpert wird. Interessant an den einzelnen Phasen des Streifens sind die jeweiligen Schwerpunkte, die nie schlicht das Vorangegangene wiederholen. Johnny macht nicht nur eine schleichende Charakterentwicklung durch, während er seine Gabe mit all ihren Tücken kennen und mit ihr umzugehen lernt. Er durchlebt unterschiedlichste Situationen während dieses sich stets im Wandel befindlichen Prozesses. 

Die Ausgangslage hätte locker eindimensional thematisiert werden können, das zeigt die 2002 entstandene, gleichnamige Serie mit Anthony Michael Hall, die den Krimi-Aspekt jenes Kapitels hervorhebt, in welchem die Hauptfigur der Polizei bei ihren bislang erfolglosen Ermittlungen bei der Suche nach einem Serienmörder hilft. Stattdessen wird ein großes Spektrum dessen zelebriert, was es mit der Gabe des leidenden Helden zu erzählen gibt. Und jegliche Phase weiß gleichermaßen zu faszinieren, da die psychologische Raffinesse und die ureigene Dramatik eines jeden Kapitels gekonnt erkannt werden und auf Höhepunkte hinaus arbeiten, die ein wahres Seherlebnis entfachen. Ob es die Täteraufdeckung in besagter Krimi-Episode ist, oder die politische Entscheidung im Finale, jeder Bereich der Geschichte genießt eine Besonderheit. Hinzu gesellen sich Erkenntnisse über den Einfluss Johnnys auf das was er sieht und die körperlichen Nebenwirkungen, die mit der Gabe einhergehen. 

Mag die Geschichte auch auf die kritischen Genesungspunkte der Ausgangslage verzichten, zu ihrem Vorteil, da das Übergehen sie vor zu starken Unglaubwürdigkeiten bewahrt, auf psychologischer, tragischer und der Spannungsebene leistet "Dead Zone - Der Attentäter" (Alternativtitel) jedoch unglaubliches. Dass er so gut funktioniert, liegt aber auch an dem sehr trockenen Grundton in den er getaucht ist, innerhalb einer ruhig und besonnen erzählten, langsam dargebotenen Geschichte. Zudem wird dem Zuschauer zugetraut eigene Beobachtungen zu machen. Nicht jedes Detail wird ihm auf dem silbernen Tablett serviert. Das überrascht gerade mit Blick darauf, dass Stephen Kings Werke in Buch- und Filmform zur Entstehungszeit gerade ein halbwegs frisch entdeckter Publikumsmagnet waren, der sich gerade auf seinem Höhepunkt befand, und die Herangehensweise Cronenbergs, wie typisch für den Ausnahme-Regisseur, nicht gerade massentauglich ausgefallen ist. Sein "The Dead Zone - Das Attentat" (Alternativtitel) weiß zu packen, zu berühren und zu verunsichern. Man durchlebt Aufs und Abs diverser Gefühlsebenen, eingebettet in einen erwachsenen Plot, der von einem empathischen Publikum die Bereitschaft erwartet auszuhalten, was ihm vorgesetzt wird - komplett befreit von Ekelszenen, reißerischer Härte und anderen Quantitäten, die des öfteren von anderen Produkten verwendet werden, um das vernachlässigte Psychologieverständnis zu überspielen, welches effektiver zum Ziel gelangt, wie "The Dead Zone" (Originaltitel) beweist.  OFDb

08.05.2020

AMERICA'S SWEETHEARTS (2001)

Billy Crystal, Mit-Autor, Mit-Produzent und Mit-Hauptdarsteller in einer Person, verarbeitet diverse Stereotypen der Filmwirtschaft, aus der er selbst kommt, in seinem "America's Sweethearts", macht dies aber auf liebevolle Art, ohne der Branche zu schaden. Als sich darauf konzentrierende Satire würde der Film deswegen zu harmlos erscheinen, aber Crystal möchte gar nicht mit Hollywood abrechnen, er nutzt diese Schattenseiten für eine Liebeserklärung an sein Berufsumfeld. Das weiß ihm deshalb zu gelingen, weil er zum einen manche Fragwürdigkeit nicht dem System unterstellt, sondern einzelnen Charaktertypen, so dass jeweils der Eindruck der Diven, der Druck machenden und über Leichen gehenden Produzenten u.ä. Vertreter der Branche je über die spezielle Orientierung der jeweiligen Figuren eingebracht wird und selbst diesen ein gewisser Charme zugestanden wird. Zudem geht es Crystal nur zum Teil darum den Medienzirkus Hollywoods zu persiflieren. Denn "America's Sweethearts" will zudem auch eine Liebes-Komödie sein. Und da kommt die Rolle Julia Roberts ins Spiel, die seit "Pretty Woman" ohnehin im Genre des Liebesfilms festzustecken schien.

Sie ist zwar nun erneut Part einer derartigen Geschichte, allerdings wird durch die Mitorientierung der Branchen-Persiflage auch ihre Rolle stark in diese mit einbezogen, wenn auch nur durch die passive Beteiligung hinter den Kulissen, so dass der leichte Satirepart auch auf ihren Charakter zurückfällt. Die schrägen Umstände unter denen Eddie und Kiki zusammen finden, wird somit selbst fast zur Verballhornung des Genres Liebesfilm. Leider ist ihr Charakter eine Spur zu schwach ausgefallen, ordnet sich Kiki doch derart stark den Wünschen ihrer Schwester unter, dass man ihr das Heraustreten aus ihrem Schatten im Laufe der Erzählung ebenso wenig zutraut, wie die positiven Empfindungen der egoistischen Gwen gegenüber. Hier hätte man sich intensiver auf ihre Charakterentwicklung, anstatt auf den umso stärker durchleuchteten Medienzirkus, orientieren müssen, damit dieser nicht unerheblich wichtige Teil der Geschichte glaubwürdig und emotional intensiv funktionieren kann.

Was das Drehbuch nicht zu genüge beachtet, machen die Darsteller positioniert in ihren meist ohnehin typischen Rollenbildern professionell zu einem guten Teil wieder wett. Catherine-Zeta Jones glaubt man persönlich zu hassen, so intensiv wie sie allein schon mimisch in ihrer Rolle zu wirken weiß, John Cusacks Hoch- und hauptsächliche Talfahrt der Gefühle kommen stilsicher und überzeugend witzig herüber, Billy Crystal kommt mit seiner üblichen Komik daher, und Christopher Walken darf diesmal schrullig-exentrisch hinter ungewohnter Maske agieren. Julia Roberts wirkt hingegen etwas unterfordert, darf meist nur süß lächeln oder auf niedliche Art enttäuscht gucken, während die Geschichte uns wenig überzeugend weismachen will, dass sie einst unattraktiv war. Auch derartige Aspekte sorgen dafür, dass die eigentliche Liebesgeschichte nie ergreifend genug wird, um aus dem Bereich des Medienwirbels als Hauptaspekt der Geschichte zum Ende hin gekonnt herauszuragen.

Somit bleibt uns am Schluss ein braver, aber lustiger Blick hinter die Kulissen Hollywoods und eine Liebesgeschichte, die zumindest dank der sympathischen Besetzung eine Spur besser funktioniert, als es das Drehbuch eigentlich zulässt. Damit ist der Streifen unterhaltsam genug ausgefallen, um als leichter Verzehr durchzugehen, wird aber kein Werk, das derart intensiv in Erinnerung bleibt, wie beispielsweise "Wild Boys - Der Sommer ihres Lebens", den ebenfalls Joe Roth inszenierte. Mit "Die Supertrottel", der Fortsetzung von "Die Rache der Eierköpfe", bewies er einst hingegen, dass er auch wesentlich schlechteres als den hier präsentierten Mainstream-Medienkritik-Kompromiss abliefern kann.  OFDb

28.03.2020

BATMANS RÜCKKEHR (1992)

War der 1989er "Batman" in Sachen Dekoration und Kostüm noch ein wenig bescheiden ausgefallen, zeigt sich die finanzgestärkte Fortsetzung wesentlich pompöser, woraus auch direkt der Auftakt kein Geheimnis macht, wenn er zu bedeutungsschwangerer Musik das Kindheitsschicksal Pinguins thematisiert, in welchem er geradezu theatralisch vom Schicksal gelenkt in sein neues zu Hause abgetrieben wird. Was dem folgt ist ein imposant abgefilmter, meist in Düsternis gehaltener, zu Fleisch gewordener Comic. Die Alternativwelt Gotham City ist zum Augenschmaus geworden, selbst der Alltag wirkt stets ein wenig bizarr und suggeriert uns somit auch in der Normalität eine Comicwelt. Die inmitten dieser agierenden, wunderlichen Gestalten, sind für die Bürger längst zur Normalität geworden. Sollte Joel Schumacher, sich der 60er Jahre "Batman"-Serie nähernd, in seinem zweiten Streich "Batman und Robin" das Herumgekasper der bunten Gesellen zu einer Art niveauloser Travestie verkommen lassen, bietet Burton in seinem zweiten Film der Reihe eine Freakshow der Fetisch-Gesellen, stilvoll genug eingefangen, um sie nicht der Lächerlichkeit preiszugeben, skurril genug dargeboten, um sie als Comicfiguren wahrzunehmen, anstatt lediglich als alternative Gesellschaft.

Catwoman darf die Peitsche schwingen, Batman ihr gegenüber immer ein wenig devot wirken, während der Pinguin der hemmungslose, unterfickte Lüstling ohne Scham und Würde geworden ist. Danny DeVito geht voll auf in dieser klassischen, wie individuellen Schurkenrolle, die keinerlei subtile Graustufen besitzt. Und dass die Geschichte um diese drei Freaks, sowie um Politverbrecher Schreck herum als nicht so banal auffällt, wie sie eigentlich ausgefallen ist, verdanken wir zum einen den Schauwerten, welche Burton seinem Werk immer wieder beschert, in ruhigen wie in lauten Momenten, sowie dem grotesken Touch, in welchem die Hauptfiguren getunkt sind. Sie sind sich ihrer realitätsfernen Art bewusster, als der Normalbürger, der ihr Auftauchen und den Einfluss auf die Sicherheit der Stadt, wenn auch oftmals unter Angst, schlichtweg akzeptiert. Auffällig ist zudem Burtons Verwendung von Farbe und Dunkelheit, setzt er doch die Bedrohung knallbunter Farben und Elemente aus, wohingegen die beschützenden und wohlfühlenden Faktoren des Streifens die Dunkelheit verkörpern. Burton lebt seine Andersartigkeit und seinen Blick auf die Gesellschaft hier kreativ losgelöst schonungslos aus, eher analytisch, ohne sie inhaltlich zum Zentrum der Geschichte zu machen, wie beispielsweise in "Edward mit den Scherenhänden" geschehen.

Mag sich "Batmans Rückkehr" in der maskierten Fetischwelt alternativer Kulturen auch manches Mal ein wenig zu gewollt bizarr anfühlen, Burtons zweiter Schlag der Reihe weiß ebenso wie der Vorgänger zu funktionieren. Die gute Besetzung, die u.a. mit Christopher Walken und einer sehr sexy dargebotenen Michelle Pfeiffer trumpfen kann, sorgt für den Reststolz einer jeden Figur, so dass ihr Auftreten nie zu plump gerät. Und der Budenzauber Burtons um diese herum weiß wahrlich zu beeindrucken. Ob es eine Vielzahl an ferngesteuerten Kampf-Pinguinen im Finale sind, die wesentlich besser ausgefallenen Momente des Batmobils, dunkle Orte, schrille Masken und Kostüme, sich stets dunkel anfühlende, wechselnde Tageszeiten, Pinguins knallbuntes Entengefährt oder seine einfallsreichen Schirme unterschiedlicher Funktionen, dem Auge wird es nie müde der Freakshow beizuwohnen, die kaum noch Kriminalfall ist und in der jeder nur noch mit sich selbst und seiner Filterblase, in der er lebt, beschäftigt zu sein scheint, während die Normalität um sie herum zur Nebensache verkommt. Ob eine derartige Auslegung der lieb gewonnenen Figuren aus den Comics dem Leser dieser zu schmecken weiß, weiß ich nicht, aber das Beibehalten einer Restmystik einer jeglichen Figur sorgt im Zusammenspiel mit dem meist stilsicherem Agieren der Stars dafür, dass sich das alles nie zu würdelos anschaut. Deswegen ist man Burton auch nie wirklich bös, so verspielt wie er mit der ganzen Chose jongliert, und deswegen geht das gewagte Vorhaben, im Gegensatz zu Schumachers zweitem Streich, auch als charmant durch und somit als geglückt.  OFDb

31.12.2013

BRUCHREIF (2009)

Da holt man sich Morgan Freeman, Christopher Walken und William H. Macy an Bord für eine Geschichte um charmante alte Herren, die im Alter ein Verbrechen planen, und dann verschenkt man die Möglichkeiten an einen Plot wie er nicht noch mehr 08/15 sein könnte. Um so erstaunlicher ist das nüchterne Ergebnis, wenn man bedenkt dass Freeman sogar als Produzent mit an Bord sprang, scheinbar überzeugt der Stoff könne was bieten. Stimmt theoretisch schon, aber dann hätte man auch ein Drehbuch benötigt, dass mehr Ideen gehabt hätte als jene die den Auslöser allen Geschehens darstellt. „Bruchreif“ kommt nicht zu Potte, schafft es aber immerhin dank sympathischer Charaktere über die Ziellinie, ohne dass man vor Müdigkeit vorzeitig ausschalten muss. Interesse weckt die Geschichte nach etwa 20 Minuten aber leider nicht mehr. Den Schauspielern sieht man ihre Unterforderung an, und der lobenswerte Aspekt wieder mehr Respekt vor Kunst in einer von Wirtschaftsinteressen dominierten Welt zu haben geht fast unter in einer sich an Nichtigkeiten klammernden Geschichte. Das beste am Film ist noch sein deutscher Werbespruch: „Sie sind keine schlechten Menschen - nur schlechte Diebe“.  OFDb

19.02.2013

GEGEN DIE ZEIT (1995)

Die Tochter von Gene Watson wurde entführt. Auf diese Weise versuchen die Täter Gene dazu zu bringen eine bestimmte Politikerin zu erschießen. Tut er dies nicht muss sein Kind sterben. Gene sucht verzweifelt einen Ausweg, doch die Zeit rennt...
 
Kinderlos und doch nicht glücklich...
 
Von einem guten Cast begleitet, darf der Zuschauer mit „Gegen die Zeit“ einen Thriller sichten, mit dem sich jeder identifizieren kann. Die Idee von Verbrechern zum Politkiller erpresst zu werden ist frisch. Das Erzählen in Echtzeit weiß zu packen, da es den Druck Depps Figur auf den Zuschauer projiziert.

Noch vor Johnny Depp ist vom Leistungsgrad jedoch Christopher Walken zu nennen. Seine Rolle ist die klassische Walken-Rolle, ein Risiko wurde nicht eingegangen, es ist aber auch jene Rolle, in der man ihn immer wieder gerne sieht. Wenn man die kleinen Aktionen beachtet, die seine Figur so am Rande treibt, kann man auch davon ausgehen, dass es einiges an Freiraum zum improvisieren für ihn gab.

Depp spielt gut wie gewohnt und schafft es der an sich blassen Figur ein Gesicht zu geben. Etwas mehr Charakter wäre dennoch wünschenswert gewesen, ist aber auch nicht zwingend nötig, da der Film keine Atempause hat. Immer gibt es etwas zu erzählen, Langeweile kommt nie auf.

Man sollte meinen, dass dieses Rezept vor Spannung nur so kochen würde, tut es aber leider nicht. Man fiebert zwar mit, aber nicht in der Extreme wie es zu wünschen gewesen wäre. Nervenkitzelmomente wie im Finale von „Die Firma“ kommen leider nie auf. Das ist sehr schade, und somit wird zu viel von der guten Idee verschenkt. Was dafür auf der anderen Seite funktioniert ist die Dramatik der Geschichte. Da man der Rolle Depps als Zuschauer sehr nahe ist, erwischt man sich hin und wieder bei dem Gedanken: Oh weh, was würde ich in dieser Situation jetzt tun? Ich finde es erschreckend wie ideenlos in solchen Momenten mein Kopf war.

Wie tief die Beziehungen der Verbrecher gehen, ist zwar in gewisser Hinsicht ein interessanter Aspekt, wirft auf der anderen Seite aber auch die Frage auf, wofür die ganze Aktion dann gut ist. Wer so viele Leute und Situationen unter Kontrolle hat, wird auch einfachere Wege finden eine Politikerin zu töten. Außerdem wäre realistisch gesehen spätestens nach dem zweiten Besuch beim Schuhputzer dieser tot gewesen, da er ein zu hohes Risiko ist. Ein zweiter Besuch macht für einen Beobachter wenig Sinn, der Informationsaustausch der beiden dürfte kaum noch anzuzweifeln sein. Bei so viel Gauner-Personal wäre es für die Gangster zumindest ein leichtes gewesen diesen Mann zu beschatten, wenn man ihn schon nicht umlegt. Passiert ist keins von beidem, dieser Fehler machte es dem Drehbuchautor zum Endkampf hin leichter seiner Geschichte ein Happy End zu bescheren.

„Gegen die Zeit“ ist ein merkwürdiger Film. Obwohl er nicht spannend ist, funktioniert er als nette Routine dank flotter Geschichte und guter Darsteller. Aber eben weil er nicht spannend ist, funktioniert er auch nicht auf allen Ebenen. Die gelungene Dramatik hin oder her, aber um ein Film zu sein, der aus der Masse herausragt, hätte er einfach Nervenkitzel versprühen müssen.  OFDb

31.10.2012

PROJEKT BRAINSTORM (1983)

Wissenschaftler Brace entdeckt mit Kollegin Reynolds, wie man die komplette Wahrnehmung eines Menschen während einer Tat abspeichern kann, so dass wer anders sie abrufen und miterleben kann. Leider mischt nach Vollendung das Militär mit, und Brace hat nicht mehr viel zu melden. Als Reynolds stirbt, zeichnet sie ihre Begegnung mit dem Tod auf, um es Brace zu hinterlassen. Dem wird das Band jedoch verweigert, da es zu gefährlich sei. Der hintergangene Brace muss sich etwas einfallen lassen, um an die Aufzeichnung zu kommen...

Der aufgezeichnete Tod...
 
Bild, Ton und Bewegung abzuspeichern zählt heutzutage zum Alltag, mehr noch als zur Entstehungszeit von „Projekt Brainstorm“, zu einer Zeit als noch nicht jeder Haushalt eine Videokamera besaß, geschweige denn ein mobiles Telefon, das ebenso dazu in der Lage war die Dienste besagter Kamera zu übernehmen.

Der Schritt Gerüche, Gefühle, Geschmack und alles andere aufzuzeichnen, was man während einer Tat wahrnimmt, ist bis heute nicht gegeben und noch immer ein interessantes Gedankenspiel. Somit wirkt „Projekt Brainstorm“ mit seiner Grundidee bis heute nicht veraltet. Selbst der Ursprungs-Zweck für die Unterhaltungsindustrie spielt in seiner Geschichte bereits eine große Rolle, waren es doch erste Heimcomputer und Walkmans, die zur Entstehungszeit des Films in der Realität für selbiges standen.

Während viele Erfindungen für den Alltag von heute aus der Forschung für Militär und Raumfahrt stammen, geht „Projekt Brainstorm“ den umgekehrten Weg, den des Verrats. Brace ist ein naiver Wissenschaftler, der eine Einmischung des Militärs nie zu ernst nahm und einen großen Einfluss ihrerseits für unmöglich hielt. Lächelnd spielt er die frühen Vermutungen seiner Kollegin Reynolds runter, um im Laufe der Geschichte zu erfahren, dass es besser gewesen wäre, sie auch in diesem Punkt ernst zu nehmen.

Das mag wahrlich naiv für einen Wissenschaftler, einen Mann des Geistes und der Forschung, klingen. Aber wir haben hier Douglas Trumbull auf dem Regiestuhl sitzen, jenem Mann der 1972 mit „Lautlos im Weltraum“ einen kleinen Klassiker kreierte, der noch bis heute zu den Geheimtipps des Science Fiction-Genres zählt. Dieses Debüt war ein sehr emotionaler Film, „Projekt Brainstorm“ war nach 9 Jahren der erste Film Trumbulls nach „Lautlos im Weltraum“, und so bestand sein Hauptaugenmerk schon wieder auf dem emotionalen Bereich, wenn auch diesmal gemixt mit dem Abenteuer Forschung.

Ein Subplot macht aus dem denkenden Brace einen emotional abgelenkten Mann, der ständig zwischen seiner Rolle als Wissenschaftler und Privatmensch hin und her hüpft, wünscht er sich doch heimlich die Wiederzusammenkunft mit seiner Ex-Frau, die ebenfalls an dem Projekt beteiligt ist.

Trumbull orientiert sich im Erzählstil stark an seinen kleinen Erfolg, so dass auch dieser Film in aller Ruhe Schritt für Schritt erzählt wird. Jedoch hat man bei „Projekt Brainstorm“ dadurch das Gefühl, dass eigentlich recht wenig erzählt wird. Lange Zeit begleitet man die Forschung, ohne dass man daran derart intensiv teilnimmt, wie an einem „Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All“ beispielsweise. Dementsprechend kann das fröhliche Forschen einen nur bedingt mitreißen.

Mit Blick von heute weiß auch der Militär-Aspekt nicht mehr so emotional zu wirken wie vielleicht damals, rechnet man doch ohnehin von Anfang an mit ihm, weil es zu einer solchen Geschichte einfach dazugehört. Zwei Jahre später war man bereits so weit, im Familienfilm „Nummer 5 lebt“ den Prozess bevor das Militär sich einmischte, nur noch kurz nebenbei zu erwähnen. Die militärische Bedrohung an einer wissenschaftlichen Neuentdeckung ist einfach ein interessantes Thema, das sich sowohl zum Denkanstoß, als auch zum reißerischen Zweck eines Trivialwerks eignet. Trumbull packt diesen Bereich erst spät an und zelebriert ihn mit Augen von heute zu lang und ereignislos.

Dennoch guckt sich der Film eben wegen seiner ruhigen Inszenierung sehr angenehm, weiß man doch einfach, dass so etwas heutzutage nicht mehr gedreht wird, und freut man sich deswegen doch um jeden Science Fiction dieser Art, den man noch nicht kennt.

Leider verkommt der Film mit seiner sehr interessanten Idee den Sterbeprozess und dem was danach passiert aufzuzeichnen zu sehr zum Esoterik-Effekt-Movie, und so selten ich mich mit veralteten Effekten und überholter Visualisierung schwer tue, dieser Bereich ist nun ein Manko des Streifens, der seinem Unterhaltungswert nach all den eher verzeihlichen Schwachpunkten schadet. Trumbull zeigt uns im Finale seine Vision vom Jenseits, und diese Bilder lassen einen kalt, sie berühren einen nicht emotional. Einzig die Neugierde wird geweckt, welche Auswirkungen das Abspielen dieser Aufnahmen wohl auf die Rolle des Christopher Walken hat.

Steckte „Lautlos im Weltraum“ noch voller Gesellschaftskritik, die wegen ihrer naiven Art nicht komplett ernst zu nehmen beim Zuschauer ankam, so entdeckt man in „Projekt Brainstorm“ nur noch jene Kritik, die mit der Geschichte ohnehin zwanghaft einhergeht. Trumbull konzentriert sich so auf seine ruhige Erzählweise und die Optik des Films, dass er für dieses Thema betrachtet und auf seine Entstehungszeit gesehen inhaltlich erstaunlich wenig Tiefe einbaut.

„Projekt Brainstorm“ war sein zweiter und letzter Film. Warum dem so ist, weiß ich nicht. Mag sein, dass er für sein zweites Werk damals einiges an Kritik einstecken musste. Mag sein, dass er weitere neun Jahre später in der Kinowelt keinen Platz mehr für Filme seiner Art sah. Ein großer Verlust ist das Fehlen einer Fortsetzung seiner Regiearbeit sicher nicht. Aber letztendlich sind ihm zwei Werke geglückt, die deutlich seine Handschrift tragen. Der eine ist was besser ausgefallen als der andere, was zweiten im Gegensatz zu ersterem nicht zu einer Empfehlung macht. Aber nett anzuschauen sind beide Science Fiction-Beiträge. Schade dass „Projekt Brainstorm“ ausgerechnet im letzten Viertel so deutlich nachlässt, grade dann, wenn jene Thematik vertieft wird, die am meisten Interesse weckte.  OFDb

18.08.2012

DIE FRAUEN VON STEPFORD (2004)

Joanna und ihr Mann Walter ziehen in das malerische Städtchen Stepford. Der auf dem ersten Blick so sympathische Ort wirkt beim näheren Hinsehen jedoch weniger gemütlich: die Herren verbringen die meiste Zeit in einem Männerclub, und die Frauen von Stepford benehmen sich alle wie glückliche Hausfrauen aus der Fernsehwerbung...

Ein Kult zerbricht...
 
Eine Neuverfilmung von „Die Frauen von Stepford“ war eigentlich gar nicht nötig. Das Original ist immerhin ein gut gespielter, intelligenter Science Fiction-Klassiker, der nur durch seine langsame Erzählung in jungen Köpfen verstaubt wirken könnte. Gedreht wurde das Remake dennoch, und was dabei herauskam war eine kunterbunte Komödie anstatt einer anspruchsvollen Satire.
 
Etwas Tiefsinnigkeit, die mit dem Thema zwangsweise einhergeht, blitzt (ob gewollt oder nicht) hin und wieder auf. Aber echte Gesellschaftskritik war nicht das Ziel der hinter der Kamera beteiligten Personen, und das obwohl die Zeit dafür günstig stand, heutzutage wo Emanzipation wieder einige Schritte zurück erfährt. Die oberflächliche Unterhaltung schien den Produzenten wichtiger zu sein.

Schraubt man den Anspruch nun gewaltig zurück, um sich lediglich 90 Minuten lang unterhalten zu lassen, kann „Die Frauen von Stepford“ in der Zweitversion halbwegs überzeugen, aber nicht ganz. Denn das Weglassen des anspruchsvollen Gehaltes der Geschichte war nicht der einzige Fehler. Gerade wenn man andere Werke von Frank Oz kennt, wundert man sich, dass aus dem Remake nicht mehr als magerer Durchschnitt geworden ist. Erst recht im Komödienbereich schuf er tolle Werke wie „Der kleine Horrorladen“, „Bowfingers große Nummer“, „In und out“, „Zwei hinreißend verdorbene Schurken“ und das grandiose Meisterwerk „Was ist mit Bob?“.

Wenn man nun noch bedenkt, dass er Nicole Kidman an Bord hatte, eine Frau auf die ich nach ihrer Glanzleistung in „The Others“ ein Cineastenauge halte, versteht man um so weniger, warum das Ergebnis so eine routinierte Komödie wurde.

Matthew Broderick an Bord verweist da schon eher in die Richtung des Misslingens. Er spielt müde wie so oft und wirkt dabei blass, wie fast immer. Ohnehin ist er viel zu soft um zu einem typischen Stepford-Fiesling zu werden. Aber im Remake haben die Männer ohnehin einen etwas anderen Beweggrund als im Original, somit passt Brodericks lahme Art zur Begründung, verhindert aber dennoch nicht seine blasse Wirkung.

Erstaunlich ist auch, dass das Nebenpärchen wesentlich interessanter wirkt als das Hauptpärchen. Lovitz spielt wie gewohnt das Arschloch und verkörpert es auch hier erneut gelungen, und seine Frau, dargestellt von Bette Midler, ist die interessanteste weibliche Rolle. Midler spielt hervorragend und dabei Kidman locker an die Wand. Eigentlich hätte man sie gerne in der Hauptrolle gesehen, die Nebenrolle hatte aber wahrscheinlich mehr Reiz, immerhin darf sie im letzten Drittel zu einer Stepford-Frau mutieren.

Die allerbeste schauspielerische Leistung darf allerdings Christopher Walken verkörpern. Es ist dabei weniger seine Rolle als viel mehr die typische Walken-Wirkung, die mal wieder sehr immens ist. Dieser Mann hat einfach eine besondere Ausstrahlung, und jeder der mit ihm im Bild ist hat es automatisch schwer, egal in welchem Film wir uns befinden.

Der Einstieg in die Geschichte gehört zu den Höhepunkten des Films, und auch dieser wäre eine tolle Grundlage gewesen um echte Gesellschaftskritik auszuüben: Firmen lieben dich so lange du Geld bringst, und egal ob du lange erfolgreich warst oder nicht: Firmen schmeißen dich schneller auf die Straße als du piep sagen kannst. Seit Firmen in dem Irrglauben leben man müsste statt Gewinne maximale Gewinne erzielen, steht es schlecht um feste Arbeitsplätze und das Wohlfühlen auf solchen. Und die Rolle der Kidman darf ersteres auf herrlich brutale Art in Rekordtempo erfahren.

Leider schlafft der Film nach Ankunft in Stepford bereits etwas ab, so dass man schnell merkt, dass hier nicht mehr zu holen ist als belanglose Unterhaltung. Darauf lässt man sich schließlich kompromissbereit ein, so dass es auf routinierter Ebene durchaus fröhlich zur Sache geht. Aber je mehr sich „Die Frauen von Stepford“ dem Ende neigt, desto ärgerlicher wird das Gesehene.

Zunächst einmal weiß man nicht ob Oz der Überblick fehlte, oder ob das mögliche Einmischen der Produzenten für ein Wirrwarr sorgte, wenn es um die Manipulation an den Stepford-Frauen geht. Manchmal wirken sie wie Roboter, dann sind sie lediglich im Gehirn umprogrammiert. Wenn man sich im Finale deutlich für eine Variante entscheidet, steht diese im Widerspruch zu mindestens einer zuvor gezeigten Szene. So etwas ist ärgerlich.

Die erste finale Wendung ist nicht wirklich glaubhaft, da es unwahrscheinlich ist, dass ein Mann wie die Rolle Walkens seine Arbeit nicht persönlich überprüft. Die zweite Wendung, in der wir erfahren wer wirklich hinter den Geschehnissen von Stepford steckt, ist dann allerdings ein gravierendes Ärgernis. Die Erklärung ist bescheuert und bedarf zu viel Laufzeit. Ein Storyumschwung, der von „Terror in New York“ abgeguckt wurde (der Fortsetzung des Originals) wirkt allein schon dadurch unsinnig, dass die Opfer in Ruhe Erklärungen lauschen, anstatt Rache zu üben.

Das Verhalten der einzelnen Leute passt hinten und vorne nicht: Joanna verzeiht ihrem Mann, der nun wirklich deutlich in Versuchung war auf fieseste Art seine Frau zu entmündigen. Wie kann man mit so jemandem noch zusammenleben wollen? Sein Denken war neben dem kriminellen Element extremstes Kindergartenniveau. Wie soll man so jemanden jemals wieder vertrauen und ernst nehmen können?

Natürlich gäbe es an den Stepford-Filmen allgemein noch die übliche Naivität zu kritisieren, dass eine Stadt fast schlumpfendorfgleich so unauffällig seinem Treiben nachgehen kann. Im Remake noch mehr als im Original-Vierteiler, denn in der Neuverfilmung erfahren wir gegen Ende schließlich was für bedeutende, weibliche Persönlichkeiten Stepfords Frauen einst waren. Wurden diese denn von niemandem vermisst? Hätte da nicht wer früher den Braten riechen müssen?

Aber wenn man mit diesem Punkt ein Problem hat, wird man ohnehin mit keinem der mittlerweile 5 Stepford-Filmen warm werden. Das ist ein Punkt bei dem man ein Auge zudrücken sollte. Allerdings kommen beim Remake die vielen anderen ärgerlichen Punkte hinzu, so dass es bei diesem schwerer fällt über alles hinwegzusehen. Außerdem: Wieso sollte man dies überhaupt tun? Der Zuschauer muss sich schließlich keinem Film anbiedern. Er hat Geld dafür bezahlt um den Streifen zu sehen und damit ein Recht darauf zu schimpfen, dass er von den Verantwortlichen dieses Streifens für dumm gehalten wird.

Betrachtet man die Möglichkeiten die gegeben waren, durch die tolle Geschichte, die Vielzahl an Ansätzen zur gesellschaftskritischen Herangehensweise, dem talentierten Regisseur und dem gut gewählten Cast, wirkt das Ergebnis trotz seiner Kurzweile doch arg fade. Es gibt zwar kleine Lacher, keine Langeweile und einige interessante Neuerungen durch die 3 Jahrzehnte zwischen Original und Remake, aber mit dem Wissen der gegebenen Möglichkeiten im Hinterkopf kann ich dennoch über die Oberflächlichkeit und die Unlogik nur enttäuscht mit dem Kopf schütteln. Allerspätestens das hanebüchene Finale lässt einen verärgert zurück.  OFDb