Sonntag, 9. Dezember 2012

ROUT CITY - THE MOVIE (2002 Timo Rose u.a.)


Ein Roboter aus dem Weltall landet auf der Erde, um den Massenmörder Jason zu töten. Der sucht Hilfe bei seinen Freunden, die alle nicht lange am Leben bleiben. Somit bleibt Jason nichts anderes übrig als sich allein dem außerirdischen Schrotthaufen zu stellen...


Für den Kindergarten zu brutal...

Was gibt es zu „Rout City“ dem Film zu sagen, was man nicht auch über die nachfolgende Serie sagen konnte? Nun, der Mist ist länger, das war es dann auch. Schade, denn ich finde die Grundidee, so simpel sie auch ist, eigentlich ganz gut, als Grundlage für Humor mit schlechtem Geschmack und zum Veräppeln diverser Horrorfilme.

Schlechter Geschmack ist es letzten Endes auch geworden, leider nicht im positiven Sinne. Ebenso wie die Serie liefert der Film Humor unter Kindergarten-Niveau, einfallslose Dialoge, peinliche Pointen. Die Animation ist unter aller Sau, was mit einfallsreicherem Humor auch prima passen würde. Inmitten von debilem Humor der infantilen, ja gar minderbemittelten, Sorte ist dann auch die Animation ein Dorn im Auge. Wo der Humorauftrag nicht erfüllt wird, um einen gewissen anarchistischen Reiz auszuüben, da lässt sich auch das schnell entstandene Gekritzel aus dem Computer nicht mehr entschuldigen.

Also, an dieser Stelle auch hier wieder mein Tipp: Timo Rose kann es auf ähnlich unterirdischem Niveau auch besser, was „Die gelbe Killerbanane aus dem All gegen die Kiwi“ als Bonus auf dem Amateurfilm „Psycho Jack“ beweist. Das ist Nonsens wie man ihn sehen will. „Rout City“ hingegen ist nicht nur eine Beleidigung für den Konsumenten, weil die Macher ernsthaft glaubten das Produkt könne einem gefallen, noch viel dreister ist es so etwas plumpes auf DVD zu veröffentlichen, wofür Menschen ihr sauber verdientes Geld ausgeben. Was wie ein herrlich niveauloser Partykracher für Horrorfreunde klingt, ist lediglich erbärmliches Infantiles aus der untersten Schublade.


OFDb

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