Mittwoch, 1. Januar 2014

PARANOID NIGHTMARE (Paranoid 2000 Ash Smith)


Seit Jahren treibt ein Killer sein Unwesen. Eine Gruppe Teenager gerät ausversehen in sein Haus... 


Augenkrebs... 

Dass „Paranoid Nightmare“ sich eigentlich am Horror-Stil der 80er und frühen 90er Jahre orientieren will, ist eigentlich lobenswert gemeint. Aber leider ist er derart penetrant schnarchig inszeniert, dass man nach Sichten keine wohlwollenden Worte mehr findet, die diesen kleinen Streifen ein wenig in Schutz nehmen könnten. 

Ähnlich müde synchronisiert wie seinerzeit „Pieces“, aber damit auch passend zur zähen Inszenierung vertont, kommt Langeweile bereits nach nur wenigen Minuten auf. Die Darsteller agieren uninspiriert, und so darf man sich am Ende wundern, dass jemand im Jahr 2000 noch einen derart öden Film dreht, ohne in Sachen Dynamik etwas von den vielen Vorgängern des Genres gelernt zu haben. Dass Regisseur Ash Smith danach nie wieder einen Film drehte, verwundert somit nicht. 

Im übrigen frage ich mich, was sich die Verantwortlichen der deutschen DVD-Veröffentlichung dabei gedacht haben, die Farben derart grell aufzupuschen, dass man beim Sichten fast an Augenkrebs erkrankt. Lustiger Weise bildet der Film damit eine Einheit zum Videocover der besagten Veröffentlichung, fällt dies doch ebenfalls durch seinen unprofessionellen und aufdringlichen unnatürlichen Farbton negativ auf.


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