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Montag, 30. Dezember 2013

EVOLVER (1995 Mark Rosman)


Ein Teenager gewinnt einen Roboter, mit dem man zu Hause ein Actionspiel spielen kann. Allerdings nimmt die Programmierung des Roboters das Spiel viel zu ernst und der Teenager und die Leute aus seiner Umgebung befinden sich in Lebensgefahr...


Wollen wir spielen?...  

Die Geschichte könnte konstruierter und unsinniger nicht sein. Und innerhalb der Story häufen sich noch mehr Unlogiken und schundige Ideen. Auf seine komplett naive Art weiß „Evolver" aber trotzdem zu unterhalten in einem ominösem Mix aus freiwilligem Trash und unfreiwilliger Komik. 

Die Darsteller spielen nett, haben mit Ethan Embry ohnehin einen Sympathisanten an Bord, auch wenn das Drehbuch diesbezüglich unbewusst gegensteuert. Der Spannungsbogen ist für diese Art Film nicht ohne, der Actionbereich schließt sich diesem an. Der Roboter besitzt ein tolles Design, welches sich pro erreichtem Level immer wieder ändert. 

„Evolver“ erzählt freilich nichts, was man als erfahrener Dauergast in diesem Genre nicht ohnehin schon erwartet oder woanders ähnlich bereits gesichtet hätte, und der Grund warum Evolver so gefährlich ist taucht auch nicht erstmals in einem Horrorfilmen auf. Dennoch bietet er flotte Unterhaltung für Leute mit simplem Gemüt, die sich damit begnügen können in Sachen Logik mindestens 1 Auge zudrücken zu können und die auch gerne mal ausgelatschte Pfade betreten. Da das Subgenre Roboter-Horror jenseits der Cyborg-Thematik auf dem Videomarkt ohnehin so rar vertreten ist, schlage ich diesen Pfad gerne ein.


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