Montag, 30. Dezember 2013

MYSTERIOUS PLANET (1982 Brett Piper)


Fünf flüchtige Verbrecher sind mit einem Fluggleiter unterwegs, den sie nicht unter Kontrolle haben, und der auf einem unbekannten Planeten kracht. Dort versucht man sich mit den Begebenheiten vor Ort zu arrangieren...


Planet ohne Affen...  

Dies ist also das Filmchen, mit welchem Billigfilmer und Stop Motion-Fetisch Brett Piper einst seinen Einstieg ins Filmgeschäft ablegte, ein Mann dessen Filme nie wirklich gelungen sind, der aber neben zu routinierten Werken („Arachnia") auch gerne mal einen kurzweiligen abliefert, so z.B. geschehen mit seinem Folgefilm „Kampf um den verlorenen Planeten“. Der sprühte aber auch vor Witz, eine Zutat die Piper auch in Zukunft noch gerne für seine Filme verwenden sollte, „Mysterious Planet“ fehlt dieses Drehbuchelement jedoch noch komplett. Und die lahme Amateur-Schauspiel-Crew sieht sich nicht in der Lage spontan das maue Rezept mit Humor anzureichern. 

In der Theorie mangelt es an interessanten Ideen nicht, aber Piper hätte sich Ziele setzen sollen, die man im Amateurfilm auch erreichen kann. Um die Ideen des hier vorliegenden Filmes würdig umzusetzen, hätte er zumindest das Budget seines zweiten Filmes „Kampf um den verlorenen Planeten“ benötigt. Wir sprechen hier also nicht von viel mehr Geld. Das wird er damals jedoch nicht gehabt haben, also wäre ein schlichteres Drehbuch wünschenswert gewesen. 

Einzig das Alien und seine Mentalität weiß den Sprung von der Theorie in die Praxis zu schaffen, der hätte ruhig etwas mehr Screentime beschert bekommen können. Und die noch recht unterdurchschnittlichen, aber dennoch charmanten Stop Motion-Momente, wissen auch kurzfristig zu unterhalten. Aber ansonsten ist „Star Odyssey“ (Alternativtitel) viel zu langweilig ausgefallen und scheitert an seinen zu hohen Zielen.


Weitere Reviews zum Film:

OFDb

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen