02.04.2020

GODZILLA GEGEN MECHAGODZILLA (Gojira tai Mechagojira 1974 Jun Fukuda)


Außerirdische bauen einen mechanischen Godzilla, um die Erde zu erobern. Der echte Godzilla taucht auf, um ihn zu bekämpfen. Hilfe benötigt er von einer weiteren Kreatur, welche eine Gruppe von Forschern nach Entschlüsseln einer uralten Weissagung erst aufstöbern müssen...


Das Verhindern des Planet der Affen...

Ich kenne mich im "Godzilla"-Universum ńur gering aus und habe mir einfach mal blind irgendeinen Teil gegriffen, da mir der Sinn nach derartiger Unterhaltung stand. Und so fiel die Wahl unbewusst auf den 14. Teil der Endlosreihe, welcher die letzte Regie-Arbeit Jun Fukudas innerhalb dieser war, für die er immerhin 8 Jahre lang tätig war. Der Regisseur von "Der große Krieg der Planeten" inszenierte "Godzilla gegen Mechagodzilla" dafür, dass auch er eher eine ziemlich hanebüchene Geschichte erzählt, recht bodenständig, da kenne ich trashigere Beiträge der Reihe. Freilich erlebt man hier trotzdem nur den üblich trivialen Nonsens, aber eben auch jenen, den man sich beim Reinschalten eines derartigen Stoffes erhofft. Übertrieben albern wird es lediglich, wenn ein alter, scheinbar weiser, Mann durchs Bild hüpft, was sehr selten passiert, ansonsten ist man bemüht alles möglichst ernst darzubieten. Die Kloppereien zwischen den Monstern werden relativ kurz gehalten, damit nehmen nicht einmal sie einen übertrieben hohen Grad Unsinnigkeit für die Gesamtlaufzeit ein.

Ohnehin dürfen die Kreaturen oft pausieren, da die Geschichte auf menschlicher Seite gleichzeitig an verschiedenen Orten spielt und zudem außerirdische Eroberer einen großen Teil der Ereignisse besetzen. Diese sehen den Menschen zunächst sehr ähnlich, auffällig ist lediglich ihre silberne Bekleidung, wenn sie sterben verwandeln sich ihre Gesichter jedoch in Affen, scheinbar war ihr Aussehen ebenso Tarnung, wie der erste Auftritt ihres Fake-Godzillas, der sein Titandesign zunächst noch nicht offenbarte. Warum die Außerirdischen zunächst so vorgehen, wird ebenso wenig erklärt wie Hintergründe ihres Affenaussehens. "Godzilla vs. Bionic Monster" (Alternativtitel) erklärt nur das nötigste was unbedingt sein muss, bietet mit dem Aufdecken alter Höhleninschriften auf der anderen Seite dennoch mehr Handlung, als es für einen ollen Monsterstreifen dieser Art nötig gewesen wäre. Was mir persönlich gut gefallen hat, ist die Ausnahme, dass die Aliens keinesfalls schlauer und weiter entwickelt sind als wir Menschen. Ganz im Gegenteil benötigen sie sogar einen menschlichen Wissenschaftler, um Reparaturen an ihrem MechaGodzilla vornehmen zu können.

Dieser wird von ihnen in der deutschen Synchronisation King Kong genannt, was die Alternativtitel "King Kong gegen Godzilla", "Godzilla - Godzilla gegen King Kong", "Godzilla gegen King Kong" und "King Kong - Monster aus der Tiefe" erklärt. Neben Frankenstein und Dracula war King Kong nun einmal einer der am liebsten verwendeten ungeschützten Kreaturennamen, die man wahllos in diversen Titeln sinnlos verwenden konnte, so auch oft in der bisher 29teiligen "Godzilla"-Reihe geschehen. Der 14. Teil guckt sich recht angenehm, gönnt er einem doch genügend Pausen zwischen den Monsterszenen und erzählt er parallel zu diesen die Geschichte um die menschlichen Hauptfiguren herum doch interessant genug, um nicht nur lediglich als Füllmaterial zu dienen. Langweilig wird es nie, ein klein wenig mehr Tempo hätte "Godzilla vs. Cosmic Monster" (Alternativtitel) zwar vertragen können, aber das Ergebnis geht schon in Ordnung, wenn man nicht mit all zu viel Erwartungen an den Streifen herangeht. Für mich als Gelegenheitszuschauer dieser Gattung Monsterfilm hat er genügend Freude bereitet. unterhaltsam


Trailer,   OFDb

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