Samstag, 24. November 2012

LUST IN THE MUMMY'S TOMB (2001 William Hellfire)


Die Tochter eines Forschers entdeckt im Labor ihres Vaters eine Mumie, die sie sexuell erregt. Im Liebesspiel mit dem Toten erweckt sie die Mumie, beobachtet vom Geist einer mysteriösen Dame...


Jung und uralt treffen aufeinander...

Und wieder einmal sah ich einen Misty Mundae-Streifen, diesmal mit einer besonders bescheuerten Geschichte! Diese Formulierung würde zwar auf den Großteil, wenn nicht gar auf alle, ihrer Filme zutreffen, diesmal baut man allerdings besonders nah am Trash. Bot „Silk Stocking Strangler“ lediglich eine behämmerte Idee innerhalb des Liebesspiels, und war „Mummy Raider“ wenigstens teilweise noch eine Parodie auf Abenteuerfilme, so macht diesmal gar nichts mehr Sinn. Diesen Zustand mag ich, nicht aber in diesem Falle.

Denn wie nicht anders zu erwarten dient mal wieder alles der Ausrede zum Softporno. Wo der lesbische Akt in den anderen Werken wenigstens noch einen Hauch prickelte, so ist das gestellte Getue der ollen Misty diesmal nur nervig. Zu Beginn fummelt sie an sich selber rum, das mag dem ein oder anderen vielleicht noch gefallen. Aber wenn sie erst einmal Papas Labor betreten hat, und sich an der Mumie mit dem erregten Pillemann zu schaffen macht, kann auch der Voyeur unter den Filmfreunden nur noch müde gähnen. Ewig wird viel zu lange die gleiche Technik gezeigt, niemals entsteht dabei so etwas wie ein erotischer Moment.

Selbst wenn die Mumie erwacht passiert nicht viel. Der Tote läuft umher, Misty ergreift die Flucht. Das ist weder atmosphärisch noch im Ansatz spannend, will es auch gar nicht sein, und die Lösung liegt in den Reizen der Hauptdarstellerin, mehr sei dazu nicht verraten.

Die zusätzliche weibliche Rolle hätte man sich komplett sparen können, aber andererseits trifft dies auf den kompletten Film zu, macht den Kohl also auch nicht mehr fett. Schade dass man nicht wenigstens versuchte Erotik mit Horror-Parodie zu mischen, das dürfte doch wohl nicht so schwer sein. Aber die Misty Mundae-Werke sind irgendwie ein ganz eigener Schlag Film. Zumindest folgen die von mir gesichteten bisher ewig dem selben Muster und Niveau. Angeblich soll es ja auch bessere Streifen mit der jungen Süßen geben. Mal schauen wann ich auf einen solchen stoße. Ich lerne halt einfach nicht dazu.


OFDb

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