Montag, 30. Dezember 2013

INSEL DER DÄMONEN (1998 Andreas Bethmann)


Auf einer kleinen Insel in der Nähe Italiens erwecken Urlauber versehentlich Dämonen...


Im Urlaub einen Film gedreht...

Es gibt ja bekannter Weise Ansichtskartensammler. Sollten Sie, lieber Leser, zu dieser Gruppe Mensch gehören, die dieses Hobby betreiben, oder sollten Sie Urlaubs-Werbevideos aus dem Reisebüro für das höchste Gut an filmischer Unterhaltung empfinden, dann könnte ihnen "Insel der Dämonen", oder "Rückkehr der Dämonen" wie er alternativ auch genannt wird, durchaus gefallen. 

Nach der Ansicht nicht enden wollender Bilder Italiens müssen Sie nur noch über die selbst für Amateurfilm-Verhältnisse unterirdischsten "Schauspieler" hinwegsehen, was zumindest in der ersten Hälfte nicht schwer fällt, sind doch ohnehin kaum welche zu sehen. Dem echten Fan solcher Urlaubsbilder werden auch sicher schlechte Spezialeffekte und die unterirdische Regie nicht stören. Und seien wir einmal ehrlich: sind solche Fans nicht selbst fleißige Videofilmer im Urlaub, die mit der Kamera auch nicht viel mehr anzufangen wissen, als endlose Strände zu filmen oder aber höchstens noch das Panorama drum herum? 

Nun, Herr Bethmann, der Regisseur dieses Streifens, wusste trotz guter Kulisse und wenigstens einem Hauch an Geld und Darstellern auch nicht sehr viel mehr mit seiner Kamera an- bzw. einzufangen. In der Gruppe der Gähnfilme kann sich dieses Werk ganz nach oben einreihen, irgendwo zwischen Filmen des Softerotikfilmers Hamilton und heimlich mitgeschnittene Videoaufnahmen eines Versicherungsseminars.


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