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Montag, 30. Dezember 2013

PRIMAL (2010 Josh Reed)


Eigentlich wollte eine Gruppe Studenten lediglich eine Höhle erforschen, aber als einer von ihnen überraschend krank wird, mutiert er nach und nach zu einem aggressiven Urmenschen, der zur Gefahr für die ganze Gruppe wird... 


Urinstinkte...

Aufgrund der vielen Ideen die „Primal“ innerhalb seiner schlichten Geschichte zu bieten hat, wäre mehr Potential als erreicht vorhanden gewesen. Aber auch wenn diese Ideen bloß angeschnitten werden, so weiß „Primal“ doch noch immer kurzweilig zu unterhalten, freilich nicht ohne kurz darauf wieder vergessen zu werden. Aber er macht Spaß, zumal er sich trotz des Streifens des Zombie/Mutanten-Genres frischer guckt als die ganzen durchschnittlichen Horrorfilme, die sich eine gern erzählte Nische schnappen um darauf ohne eigene Ideen mitzureiten. 

Nicht immer macht alles Sinn, das Handeln der Protagonisten mit eingeschlossen, aber für einen kleinen Horrorfilm für zwischendurch geht die Dosis Unsinn in Ordnung, wird sie doch aufgefangen durch bereits erwähnte gute Ideen, überzeugende Schauspieler, geglückte Spezialeffekte, einer flotten und gleichzeitig stimmigen Inszenierung und... man darf staunen... sogar einem vorhandenen Spannungsbogen, der nun nicht gerade Nervenkitzel beschert, aber zumindest durchschnittlich Spannung zu erzeugen weiß. 

Die meisten 08/15-Horrorfilme gleichem Produktionstands können das nicht. Freunde des Genres sollten also ruhig einmal zugreifen ohne zu viel zu erwarten. „Primal“ ist genau jene angenehme Zwischendurch-Kost, die sich der Vielseher bei den meisten Sichtungen von Routineprodukten erhofft.


Weitere Reviews zum Film:

Trailer,   OFDb

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