Schlombies Filmbesprechungen auf Facebook:

Dienstag, 21. Januar 2014

THE RESURRECTION OF MICHAEL MYERS 2 (1988 Richard Holm u.a.)


Es war eine ganz normale Halloween-Party. Die Leute verkleideten sich, tranken und feierten. Unter ihnen war einer mit einer Michael Myers-Maske, bekannt aus der Halloween-Horrorfilmreihe. Als eine ominöse Flüssigkeit auf die Myers-Maske tropft, entsteht aus ihr heraus der echte Myers und mordet von nun an munter drauf los. Er sucht den Überlebenden aus Teil 1, der in einem Krankenhaus steckt. Michael kommt diesmal allerdings nicht allein. Da die Flüssigkeit auch noch versehentlich über ein Fangoria-Heft geträufelt wird, erscheinen auch noch Leatherface und Jason, die mit den Menschen ebenfalls nicht zimperlich umgehen...


Michael bekommt Verstärkung...
 
Diese Fortsetzung eines mittelmäßigen aber brauchbaren Kurzfilmes bietet alles was der Horrorfan sichten möchte. Da stört es auch nicht weiter, wenn man der schwedischen Sprache nicht mächtig ist, hier schlagen Horrorherzen trotzdem höher. 

Komödiantisch aber nur selten all zu albern umgesetzt erlebt der Fan des Genres seine drei liebsten Massenmörder (Michael, Jason, Leatherface) gemeinsam in einem Film, der sich nicht zu verstecken braucht. Die Tricks sind für eine solch kleine Produktion mit so vielen Jahren auf dem Buckel ein Augenschmaus, und die Ideen so herrlich pervers und abartig wie es dem eingefleischten Fan gefällt. So wie die Fortsetzung von „The Resurrection Of Michael Myers“ umgesetzt ist hätte er sogar ohne Humor funktionieren können, missen möchte man ihn nach Sichten aber auch nicht mehr. 

In dieser kleinen Fortsetzung sind die Spezial Effekte und die Story so schön umgesetzt und die Darsteller so brauchbar agierend, wie man es selten bei solch kleinen Independent-Streifen sieht. Das Wort Amateurfilm ist fast fehl am Platz, aber eben auch nur fast.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen