Mittwoch, 5. Februar 2014

FRIGHT NIGHT - DIE RABENSCHWARZE NACHT (Fright Night 1985 Tom Holland)


Der Horror-Fan Charlie Brewster bemerkt dass sein Nachbar ein Vampir ist. Natürlich will keiner seiner Freunde dem Sonderling glauben, also kontaktiert er Peter Vincent, den furchtlosen Vampirkiller. Der ist jedoch nur Schauspieler. Und da er gerade gefeuert wurde kommt ihm Charlies Spinnerei gerade recht... 


Horror und Komödie im perfekten Mix...

„Fright Night“ gehört für mich zu den besten Vampirfilmen, welche für die Kinoleinwand je abgelichtet wurden. Dies liegt nicht nur an den erstaunlich gut getricksten und handgemachten Spezialeffekten, die auch heute noch Cineasten staunen lassen. Es liegt viel mehr an der gelungenen Geschichte, in der gut herausgearbeitete Charaktere den Löwenanteil am Storyverlauf ausmachen. 

Der Obervampir ist erotisch und bedrohlich zugleich, und wird anbei von einem talentierten Schauspieler verkörpert, William Ragsdale wirkt in der Rolle des Charlie wie der typische Teenager von nebenan ohne den Schein von Kinostar, und die Figur des Peter Vincent ist mit so viel Spielfreude verkörpert, was man verstehen kann, so witzig und sympathisch sie ist. Gerade durch ihn bekommt der Film den meisten Witz. Regisseur Tom Holland gibt aber auch dem Horrorpart genug Raum sich zu entfalten, so dass eine dichte Atmosphäre und Spannung, ja sogar richtiger Nervenkitzel neben der Komik existieren können. 

An der Atmosphäre weiß der sehr gut ausgesuchte Soundtrack einiges dran mitzuwirken, und das Drehbuch schafft es inmitten von Grusel und Witz seine Figuren ernst genug zu nehmen, um mit ihnen manches Teenagerproblem sensibel anzugehen. Kleine Insider für Kenner der Horrorszene sind auch gestreut, so dass es an diesem großartigen Film wirklich nichts zu meckern gibt, außer an der deutschen Synchronstimme von Teufel, einem Freund Charlies, die ist nun wirklich unglaublich kontraproduktiv ausgefallen.

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