Mittwoch, 20. August 2014

POPETOWN (2005 Phil Ox)


Es ist an Pater Nicholas den Papst zu begleiten und ihn zu unterstützen. Aber das ist bei einem solch infantilem Glaubensvater ein harter Knochenjob...


Ein Kindskopf von Papst...

Eine satirische Zeichentrickserie in welcher der Vatikan eins auf den Deckel bekommt - das klingt ja erst einmal ganz witzig. Selbst bei niedrigen Erwartungen müsste daraus doch etwas zu machen sein, wissen doch selbst Serien wie „Family Guy“ und „American Dad“ trotz ihres schlichten Ergebnisses auf simple Art zu gefallen. „Popetown“ guckt sich jedoch zu bemüht auf witzig getrimmt, verliert mit seiner weltfremden Entfernung zum Ur-Thema den wahren Satire-Gehalt aus den Augen, konzentriert sich mehr auf neckisches Herumalbern, und das will selbst als simple Comedy nicht wirklich funktionieren.

Zudem fehlt es „Popetown“ optisch an einem künstlerisch ansprechendem Gewand. „South Park“ ist schlicht animiert, aber doch auf recht kultige Art. Der Animationsstil der hier besprochenen Serie schwankt zwischen witzig und bieder, in letztgenanntem Bereich ein wenig an den Animationsstil von „Princess“ erinnernd, wenn auch nicht im Bereich Realszenen/Zeichentrickszenen-Mix den beide Werke auf unterschiedliche Art beinhalten. „Popetown“ ist ein liebloses Figuren vor billige Foto-Kulisse-Klatschen, dem jeglicher Charme fehlt, womit die Optik recht gut zum infantilen Inhalt passt, der hin und wieder theoretisch nette Ideen präsentiert, die in der mau umgesetzten Praxis jedoch nicht zum Schmunzeln verleiten.


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