Donnerstag, 2. Januar 2014

PRINCESS ACADEMY (1987 Bruce A. Block)


Cindy kommt per Stipendium auf ein schweizer Eliteinternat, was der Direktorin überhaupt nicht schmeckt. Da Cindy jedoch das Herz ihrer Mitschülerinnen gewinnt führt die Direktorin einen einsamen Kampf gegen die Mädels... 


Reich und arm vereinen sich...

„Princess Academy“ strahlt den typischen Charme der unschuldigen 80er Jahre aus, der Filme seines Sub-Genres zu dieser Zeit so leichtfüßig gucken ließ. Da stören zu Beginn keine viel zu Klischee-lastigen Figuren und die fehlende Psychologie, ja zunächst nicht einmal das Fehlen eines erzählenswerten roten Fadens. 

Doch recht schnell wird deutlich, dass sich „Princess Academy“ etwas zu zusammenhanglos von einem Witzchen zum nächsten hangelt, und da sprechen wir doch schon von recht einfallslosen Humoreinlagen, solche die man in einer netten Geschichte mit guter Charakterzeichnung akzeptieren könnte, aber nicht solche, die zünden wenn sie zum Hauptaugenmerk eines Filmes werden. 

So kommt „Princess Academy“ wesentlich plumper und einfallsloser daher als jegliche „Police Academy“-Fortsetzung und erreicht nicht einmal den naiven Charme eines „Combat Academy“. Lediglich „FBI Academy“ bleibt im direkten Vergleich der schwächere Film. „Princess Academy“ ist das Paradebeispiel dafür, dass die nie etwas miteinander zu tun habenden Academy-Filme der 80er Jahre einen solch schlechten Ruf genossen, dass man sich lange Zeit hinterher nie wieder wagte das Wort Academy in den Titel einer deutschen Veröffentlichung einzubauen.

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