Mittwoch, 1. Januar 2014

PROM NIGHT (2008 Nelson McCormick)


Am Tag des Abschlussballes bricht der Mörder von Donnas Eltern aus dem Gefängnis aus...


Der neue Tiefpunkt in Sachen Slasher...

Ich weiß gar nicht, ob ich mal einen schlechteren Slasher als diesen gesichtet habe, und das muss schon was heißen bei all dem Mist, den der Horror-Fan immer wieder mal serviert bekommt, wenn Serienkiller über Teenager herfallen. Das Remake von „Prom Night“ ist nichts. Außer simpelster Elemente die ihm Parallelen zur Erstverfilmung bescheren, ist er nicht mal ein Remake. Die Erzählperspektive ist nun endgültig beim Kriminalfilm, oder zumindest beim seichten Thriller angekommen, nachdem die Slasher-Beiträge seit „Scream“ sich ohnehin eher an realitätsnaher Mörder orientierten anstatt an den mystischen des 80er Jahre-Kinos. 

Der Blutgehalt kommt dem der Serie „Derrick“ recht nah, und auch der Gedanke das Niveau einer TV-Produktion erreicht zu haben kommt beim Sichten dieser Kinoproduktion gelegentlich auf, bis man sich innerlich selbst korrigiert, denn den TV-Sendern würden die für die Quote so nötigen Zuschauer weglaufen, wenn sie eine derart ereignisreiche Langeweile auf den Konsumenten der Werbeware loslassen würden. 

Der nicht einmal furchterregend wirkende, oder wenigstens bösartig aussehende Mörder steht von Beginn an fest, zur Ablenkung einer doppelbödigen Erzählung dient seine frühe Aufdeckung auch nicht. Auch der Blickwinkel dass der Zuschauer nun mehr weiß als die Heldin der Geschichte, wird nicht genutzt um das inhaltliche Einerlei durch irgendetwas interessant zu gestalten. 

Stattdessen erzählt der Film überraschungsfrei und ohne den Anflug eines Spannungsmomentes die arg vorhersehbare Handlung und schenkt dem geplagten Horror-Fan nicht einmal optisch abwechslungsreiche Orte des Geschehens oder wenigstens einen ansatzweise interessanten Showdown. An „Prom Night" ist nichts, aber auch wirklich gar nichts erwähnenswert.


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