Freitag, 7. Februar 2014

THE DA VINCI CODE - SAKRILEG (The Da Vinci Code 2006 Ron Howard)


Professor Robert Langdon soll für die Polizei einen Code entschlüsseln, der bei einer Leiche im Museum hinterlassen wurde. Bei seinen Untersuchungen stößt Langdon in den Werken Da Vincis auf immer mehr Codes, die zu einer geheimen Bruderschaft führen... 


Ein großes Geheimnis...

Schöner wäre es gewesen, man wäre das Thema realistischer angegangen, ohne dem Christentum hintenherum göttliche Wahrheit zu bescheinigen. Denn die Schnitzeljagd in einem Genremix aus Thriller und Abenteuerfilm würde dank des ewigen Rätselratens auch so funktionieren. Selbst die Schlusspointe die weibliche Hauptrolle betreffend könnte trotzdem funktionieren, auch wenn man der Geschichte ihren magischen Anteil berauben würde. 

Wirklich schaden tut der Hauch Esoterik der spannenden Geschichte nicht, das Weglassen hätte „The Da Vinci Code“ lediglich etwas mehr Klasse verliehen. Zumindest ist Tom Hanks in der Hauptrolle eine sehr gute Wahl. Leider schafft es die geheimnisvolle Geschichte nicht den Zuschauer zum Miträtseln zu animieren, da dieser pausenlos mit überraschenden Schwenks unterhalten werden soll und nie das Hintergrundwissen eines Robert Langdon besitzt. 

Dass nicht jede Überraschung überrascht dürfte in einem Kinofilm typisch amerikanischer Inszenierung nicht verwundern. Regisseur Ron Howard ist dafür bekannt relativ gewöhnliche Filme zu großem Kino zu zaubern. Im Herzen gewöhnlich bleiben seine Filme dennoch meist. Trotzdem ist "The Da Vinci Code" hauptsächlich ein abenteuerlicher Film mit guten Ideen und einer Geschichte der man mit Interesse folgt. Verschwörungstheoretiker und Filmfreunde die ihre Erfüllung hauptsächlich in Hollywood-Prouktionen finden werden begeisterter sein als ich. Aber auch ich habe mich rundum gut unterhalten gefühlt. Von dem Nachfolger "Illuminati", der in der Buchreihe zuerst erschien, ist jedoch leider abzuraten.

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